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Hynky
 
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B6: Die A...lochschraube: Hass und Gewalt, Blut und Schweiß.

permanenter Linkvon Hynky am Mo 3. Sep 2018, 19:59

Ein neues Wochenende, ein neues Projekt: für die HU muss ich leider diverse Teile am B6-Fahrwerk erneuern. Bislang wurden an dem Fahrzeug lediglich die beiden oberen Querlenker auf der Fahrerseite ersetzt, das war vor 2 Jahren. Da befand es der HU-Prüfer für notwendig, und die Werkstatt durfte es machen. Nun gehe ich auf der rechten Seite bei, das sich an den Gummilagern deutliche Risse abzeichnen - die mag kein HU-Prüfer. Auch beide Spurstangenköpfe sind reichlich verschlissen, die müssen auch dran glauben. Außerdem ersetze ich bei der Gelegenheit auch die ein wenig fransig aussehenden Koppelstangen vorne wie hinten inklusive der Stabilisatorenlager. Für knapp 210tkm keine schlechte Leistung. Als zweiter Mechaniker fungiert einmal mehr Sören - das Ausarbeiten der Doktorarbeit ist geistiger Stress, der mit aktivem Schrauben bekämpft werden will.

1. Akt: Stabilager hinten.
Oh boy. Da hinten gammelt es schon ganz mächtig, irgendwie sieht es da einfach eine bis zwei Nummern schlimmer aus als am 10 Jahre älteren B4. Und genauso gingen die vier Schrauben der beiden Stabilager auch auf: höchst bescheiden. Zunächst musste ich die beiden Endtöpfe absenken - die Schrauben waren zwar angerostet, aber gut gängig. Dann mit Gewürge in beengten Verhältnissen sackschwer drehende Schrauben Schritt-für-Schritt rauseiern - eine Freude. Die beiden Schellen werde ich vom groben Rost befreien und mit Rostumwandler behandeln, dann halten die noch ein Weilchen.
02_HA_Stabilager.jpg

Um nun die Verbindung zur Koppelstange zu lösen, benötigte ich den zweiten Mechaniker - die unteren Querlenker sind halt im Weg. Aber der würgte schon am 2. Akt herum...

2. Akt: Spurstangenkopf links vorne.
Wir haben ja nun bereits ein wenig Erfahrung mit Spurstangen an der Vierlenkerachse, an A8 (=kotz!) und Passat (=OK). Leider reiht sich der B6 hinter meinem D2 ein, also kotz. Denn ums herrgottsverrecken ließ sich der Spurstangenkopf nicht aus der Spurstange ausschrauben. Wir mussten einmal mehr sägen. In Ermangelung einer neuen Spurstange war hier nun erst mal Stillstand. Man beachte übrigens den Gammelstatus im Gewinde für die Vorspurschraube - so sieht hier irgendwie alles aus, was man löst.
01_Kopf.jpg


Zwischenspiel: Abbau des vorderen Stabilisators. Keine besonderen Vorkommnisse. Folgend ein Foto des abgebauten Sammelsuriums.
03_Teilesammelsurium.jpg

Diese schwarzen Plasteteilchen steckten übrigens zwischen Stabi hinten und seinen Lagern. Im ETKA gibt es sie nicht. Die neuen Gummilager haben tatsächlich einen entsprechend verringerten Innendurchmesser, damit sie sauber auf dem Stabi sitzen. Ich staune.

3. Akt: Die böse Schraube.
05_Harmlose Schraube.jpg

Mit Enthusiasmus gingen wir an das rechte Radlagergehäuse. Die Mutter des langen Haltebolzens für die oberen Lenker - a.k.a. "Die Böse Schraube" - ließ sich recht widerstandsarm lösen. Der Gammel darunter ließ aber nicht Gutes ahnen. Und ja... volles Programm:
- Rostlöser, der mit Schockkälte
- Hitze aus dem Heißluftfön
- mit dem langen Schlüssel am Schraubenkopf drehen
- den Schraubenkopf abdrehen
- mit diversen Bohrern, Bolzen und Bohrhammer den Bolzen bearbeiten
- mit Mutter und ganz vielen Scheiben herausdrehen bis das Gewinde fertig ist
07_A_Schraube02.jpg

- das Ganze immer mal wieder abwechselnd
Es hat nur gut einen halben Tag lang gedauert, eine Schraube auszubauen! :evil: :evil: :evil:
Unfassbar, was sich da für eine Melange aus Oxid, Dreck und Wasweißdennich gebildet hat, die das alles so verbacken hat. Krönung dann der hintere obere Lenker: der saß fast genauso fest und ließ sich nur mit einer gehörigen Portion Gewalt herauslösen. (Der vordere ging dagegen gut.)
Wir waren platt und haben uns dem Feierabend hingegeben. Kommendes WE geht es weiter. Ich ahne Schlimmes...
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