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Hynky
 
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Oktober/November 2024: B6 - Vorderachse
   Sa 24. Jan 2026, 16:12

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Oktober/November 2024: B6 - Vorderachse

permanenter Linkvon Hynky am Sa 24. Jan 2026, 16:12

... und vieles mehr...

Was den B6 - allgemein, nicht nur meinen! - plagt, ist Korrosion. Da meiner in der Regel draußen steht - zwar unter einem Carport, dennoch draußen - kann sich der Rost fröhlich ausbilden und vermehren. Die Vorderachse hat wie die bereits im Vorjahr ersetzte Hinterachse gehörig Blätterteig angesetzt und sollte nun einem aufgearbeiteten Exemplar weichen. Weiters wollte auch das Lenkgetriebe Aufmerksamkeit - da siffte es mächtig aus der Manschette raus. Also Teile geordert, Ärmel hoch und los gehts.

Am Anfang steht die Dokumentation des Alt-Zustands.
Collage1.jpg

Mit der Demontage eigentlich aller Teile sind wir ja inzwischen vertraut, für den Wechsel des Achsträgers muss halt alles zeitgleich ab. Erstes Hindernis war dann der rechte ABS-Sensor: Die Schraube war zu vergammelt, die mussten wir vorsichtig ausbohren. Hat geklappt. Links war es zum Glück einfacher. Die nächste Herausforderung: Die bösen Schrauben, auch bekannt als "A*lochschrauben". Und ja, eine wehrte sich standhaft. SIe riss ab und wir mussten letztlich zum Ausbohren greifen. Wie so oft - es hat nicht gut funktioniert, der Bohrer verlief ein wenig - Endstation. Ich bestellte entnervt einen neuen Achsschenkel.
Auf der anderen Seite wollte das Radlager ums Verrecken nicht raus. Das war halt auch noch nie draußen, Alter und Laufleistung haben es eins werden lassen mit dem Achsschenkel. Es half nur grobe Gewalt mit dem Druckluftmeißel. Die Aufnahme ließ sich dann immerhin schön saubermachen.
Auch an einem Federbein war Nacharbeit angesagt: Das Gewinde in einer der Hülsen, mit denen das Federbein am Dom befestigt wird, war versaut. Nachschneiden war die Lösung.
Collage2.jpg
>Collage2
Nach Eintreffen des neuen Achsschenkel ging es an den Zusammenbau der Komponenten. In der Zwischenzeit bekam der Stabilisator noch eine sanfte Entrostung und Lackierung.
Collage3.jpg

Nun war der Achsträger an der Reihe. Der Ausbau war unspektakulär. Für den Einbau hatte ich extra das Sonderwerkzeug zum Ausrichten besorgt, damit bekamen wir den Rahmen wieder ordnungsgemäß angesetzt. Zeitgleich entnahmen wir auch das Lenkgetriebe - da war ja auch ein neues, besser: frisch überholtes eingetroffen.
Collage4.jpg

Nach Einbau von Lenkgetriebe und Achsträger konnten auch Federbeine, Achsschenkel und Bremse wieder montiert werden, alles im Prinzip Fleißarbeit. Zu guter Letzt wollte der Ausgleichsbehälter erneuert werden, der alte wies kleine Risse an der Oberseite auf. Immerhin war es noch der originale aus 2002.
Collage5.jpg

Wer sich fragt, wie wir denn mit Spur/Sturz umgegangen sind: Der Träger wurde ja mittels der Sonderwerkzeug-Zapfen ausgerichtet, schöne Einrichtung. Die Spurstangen haben wir wie immer akribisch ausgemessen und bei den neuen das alte so exakt wie möglich nachgebaut. Auch die Spurkonstante, die an der Einstellschraube des Spurstangenkopfes justiert wird, haben wir mit der Fühlerlehre abgegriffen und übertragen. Tatsächlich fährt der Wagen mit dieser Einstellung sehr gut, also völlig daneben liegen wir - wie immer - nicht.
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