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Einstellbarer Panhardstab für Typ89?
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Autor:  Andreas [ So 2. Jun 2019, 22:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Andreas hat geschrieben:Der Gelenkkopf kann dann zwar nur in Stufen eingestellt werden - aber eine Stufe ist ja 0,5p, also 0,75 mm.


Da war ich wohl ein wenig minder-konzentriert :mrgreen:

Bei M12 ist natürlich p=1,75, die Hälfte davon 0,875. Die Verstellung nur am achsseitigen Gelenkkopf kann somit in Schritten von knapp 0,7 mm (winkel-korrigiert) erfolgen. Das dürfte auch den allerhöchsten Ansprüchen an Genauigkeit genügen - eine R/L-Ausführung bringt also keinen Vorteil.
Autor:  5-ender [ Mo 3. Jun 2019, 09:20 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Ich werde das dann nur mit Rechtsgewinden machen, da
ansonsten auch kein Material zur Verfügung steht. Die Gelenke
sind dann in der plegebedürftigen Ausführung. Das hat dann,
bei relmäßiger Schmierung, den Vorteil, daß sich kein Schmutz
in den Gleitflächen ansammeln kann.

MfG Chris
Autor:  5-ender [ Do 6. Jun 2019, 17:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Ich habe das ganze nun provisoris zusammengebastelt,
das Schweißen fehlt noch.
Verwendet habe ich nun Hydraulikrohr, wie es Andreas
verwendet hat, jedoch statt der Drehteile, habe ich das
22'er Rohr verwendet. Diese findet mit leichter Gewalt,
Platz in dem Hydraulikrohr. Verbunden ist das Ganze, mit
M12'er-Gewindestangen und Uniballgelenken, mit Innen-
gewinde.
Mit den Fettaugen, der Gelenken kann ich mich noch nicht
anfreunden, tendiere zu richtigen Fettnippeln, wo ich meine
Fettpresse (aus quattrozeiten) richtig aufstecken kann.
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MfG Chris
Autor:  Dirk [ Fr 7. Jun 2019, 07:14 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

was sagt der TÜV zu solchen Eigenkonstruktionen ?
Autor:  b300 [ Fr 7. Jun 2019, 08:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Hi Dirk!

Genau diese Frage kam mir auch gerade auf bei der Betrachtung der Bilder. Trotz sauberes verschweißen und eventuelles lackieren wird man erkennen können, dass diese Teile nicht der Serie entsprechen, da z.B. auch einstellbar gefertigt. Komponenten dieser Art haben ja auch Einfluss auf das Fahrverhalten und daher bin ich mal gespannt auf Erfahrungswerte. Interessant ist aber, dass wir vor ca. 20 Jahren gleiche Probleme und Ideen mit unseren 89'er hatten aufgrund der damals eingesetzten 'Extremtieferlegungen'. Soweit sind wir aber nie gekommen. Sprich, die hier gezeigten Umsetzungen gefallen mir.

Schöne Grüße an die Weser!
Autor:  b300 [ Fr 7. Jun 2019, 08:37 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Hi Chris

Eine Frage zu deinem FZ. Die hintere, mittlere Konstruktion ist wohl eine Anhängerkupplung. Ist diese 'nur' in der Bodenkonstruktion verschraubt, oder bestehen noch weitere Befestigungspunkte die man auf dem Foto nicht sehen kann?

VG
Autor:  5-ender [ Sa 8. Jun 2019, 19:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Die Aufnahme, für den abnehmbaren Zigeunerhaken, ist auch
am Abschlussblech verschraubt, mit einer zusätlichen Traverse.
Dieser Agrarhaken von Brink hat einen riesen Vorteil: der Haken
wird von hinten reingeschoben und nicht wie bei den meisten
anderen von unten. Vielen Dank nochmals an Alex, dafür... :mrgreen:

Mein Panhardstab ist fertig geschweißt und probeweise montiert
worden. Das Einstellen hat auch funktioniert. Der Stab ist wieder
auseinander geschraubt und geht demnächst zum galvanisch ver-
zinken, mit einem Haufen anderer Teile, u.a. auch eine Hinterachse
für einen meiner A2.

MfG Chris
Autor:  Andreas [ So 9. Jun 2019, 12:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Hallo Chris -

du bist aber flott! Ein paar Punkte hatte ich noch zur Info... so sollte man das Verschweißen nicht auf die Rundum-Kehlnaht beschränken! Die Belastungsrichtung ist ungünstig.

Die Gewindehülsen - da ja separat gefertigt - sollten besser aus St 52-3 als aus St 37 bestehen, außerdem sollte man das Gewinde erst nach ca. 10 mm beginnen lassen (das heißt, erst 10 mm tief mit dia 12 bohren, erst dann mit dia 10,2 fürs Gewinde). Damit erreicht man eine viel bessere Sicherung der Vorspannung in der Gewindestange bei der Konterung.

Bei der Montage muß unbedingt darauf geachtet werden, daß die Schlüsselflächen der beiden Gelenkköpfe in einer Ebene liegen. Sonst besteht die Gefahr, daß der Schwenkwinkel nicht ausreicht.

Fotos wären schön!

Gruß, Andreas
Autor:  5-ender [ So 9. Jun 2019, 17:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

@Andreas: am meisten machen mir derzeit die Dichtscheiben
Kopfzerbrechen, welche Du verwendet hast. Ich finde nirgend-
wo etwas vergleichbares.

MfG Chris
Autor:  Andreas [ Do 13. Jun 2019, 14:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Moin Chris,

leider etwas verspätet... trotz Suchen habe ich nicht gefunden, wo ich die Dichtkappen damals bezogen habe.

Es war jedenfalls einer der Lieferanten von Gelenkköpfen wie Askubal, Fluro, SKF und viele andere.

Sehr überzeugt bin ich von den Kappen nicht - sie haben sich als wenig haltbar erwiesen. Die Verbindung Gummi-VA-Scheibe gibt nach.

Gruß,

Andreas
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