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Werkstattärger - wo beschweren?

alles, was mit Audi zu tun hat und nicht in die anderen Rubriken passt...

Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon audi_jr » So 12. Aug 2012, 11:31

Ich versteh jetzt auch nicht, warum hier so nen Wirbel gemacht wird.

Hat denn von euch "hau die Werkstatt in die Pfanne und bestehe drauf dass der Meister gekündigt wird"-Leuten noch keiner mal nen Fehler gemacht oder was vergessen? (Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein....)

OK, Probefahrt abrechnen und nicht machen ist nicht OK. Serviceanzeige nicht zurückstellen kann passieren. Aber deswegen gleich so nen Aufstand machen und in IN anrufen (bei ner Hotline wo du morgen jemand anders dran hast als heute den das ganze absolut nicht interessiert und der es nur in den PC schreibt und gut) und einen auf "ich-hab-nen-2 Jahre-alten-Audi-ich-bin-der-wichtigste-hier" zu machen ist meiner Meinung nach etwas übertrieben.

Und dass die wegen sowas gleich den Meister mit nem Neuwagen losschicken, dein Auto zu holen wird mit Sicherheit auch nicht der Fall sein.

Ich würde einfach mal entweder dort anrufen oder am besten vorbei fahren, mal mit dem Serviceleiter reden und, sofern dieser nicht kooperativ ist, mich dann innerhalb des Autohauses hocharbeiten bis zum Chef. Das bringt meiner Meinung nach mehr, als denen den Fall über IN zukommenzulassen. Du willst ja schließlich dass nächste mal auch wieder dort zum Service hin und entsprechend empfangen werden.

Aber irgendwie ist das die neue Mode, immer gleich mit Anwalt drohen. Früher hat man sich zusammengesetzt bei nem Bierchen und das am Stammtisch ausgequatscht und gut wars.

Und dass die deine Schwester erstmal abwimmeln wollen ist doch auch klar. Die haben dank immer weniger Mitarbeiter für immer mehr Arbeit leider "wichtigeres" zu tun, als sich jedesmal ne halbe Std. am Telefon rechtfertigen zu müssen, warum dies so und nicht so ist....weil dann nämlich die Kunden, welche Vor-Ort auf Ihr Auto warten, sich beschweren warum Sie solang warten müssen....(merkst was -> Teufelskreis da du das nächste mal Vor-Ort bist und dich aufregst, warum der Meister/Serviceleiter ne halbe Std mit nem Kunden über völlig banales redet und nicht dich bedient)

Fahr hin, lass nachbessern, versuch die Rechnung zu drücken und die Sache ist erledigt und kostet deutlich weniger Nerven als bei ner Hotline anzurufen, sich zu beschweren, ne Dame an der Leitung zu haben die ja ja sagt, 2 Tage später nen Anruf deiner Audibude zu bekommen und dann doch wieder hinzufahren und nachbessern zu lassen und ab dann als "pingelicher-hochnässiger-Was weis ich"Kunde gehandelt zu werden. (Wie man in den Wald ruft......)
Gruß Jürgen

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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon HPM15 » So 12. Aug 2012, 13:51

audi_jr hat geschrieben:Ich versteh jetzt auch nicht, warum hier so nen Wirbel gemacht wird.

Hat denn von euch "hau die Werkstatt in die Pfanne und bestehe drauf dass der Meister gekündigt wird"-Leuten noch keiner mal nen Fehler gemacht oder was vergessen? (Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein....)

OK, Probefahrt abrechnen und nicht machen ist nicht OK. Serviceanzeige nicht zurückstellen kann passieren. Aber deswegen gleich so nen Aufstand machen und in IN anrufen (bei ner Hotline wo du morgen jemand anders dran hast als heute den das ganze absolut nicht interessiert und der es nur in den PC schreibt und gut) und einen auf "ich-hab-nen-2 Jahre-alten-Audi-ich-bin-der-wichtigste-hier" zu machen ist meiner Meinung nach etwas übertrieben.

Und dass die wegen sowas gleich den Meister mit nem Neuwagen losschicken, dein Auto zu holen wird mit Sicherheit auch nicht der Fall sein.

Ich würde einfach mal entweder dort anrufen oder am besten vorbei fahren, mal mit dem Serviceleiter reden und, sofern dieser nicht kooperativ ist, mich dann innerhalb des Autohauses hocharbeiten bis zum Chef. Das bringt meiner Meinung nach mehr, als denen den Fall über IN zukommenzulassen. Du willst ja schließlich dass nächste mal auch wieder dort zum Service hin und entsprechend empfangen werden.

Aber irgendwie ist das die neue Mode, immer gleich mit Anwalt drohen. Früher hat man sich zusammengesetzt bei nem Bierchen und das am Stammtisch ausgequatscht und gut wars.

Und dass die deine Schwester erstmal abwimmeln wollen ist doch auch klar. Die haben dank immer weniger Mitarbeiter für immer mehr Arbeit leider "wichtigeres" zu tun, als sich jedesmal ne halbe Std. am Telefon rechtfertigen zu müssen, warum dies so und nicht so ist....weil dann nämlich die Kunden, welche Vor-Ort auf Ihr Auto warten, sich beschweren warum Sie solang warten müssen....(merkst was -> Teufelskreis da du das nächste mal Vor-Ort bist und dich aufregst, warum der Meister/Serviceleiter ne halbe Std mit nem Kunden über völlig banales redet und nicht dich bedient)

Fahr hin, lass nachbessern, versuch die Rechnung zu drücken und die Sache ist erledigt und kostet deutlich weniger Nerven als bei ner Hotline anzurufen, sich zu beschweren, ne Dame an der Leitung zu haben die ja ja sagt, 2 Tage später nen Anruf deiner Audibude zu bekommen und dann doch wieder hinzufahren und nachbessern zu lassen und ab dann als "pingelicher-hochnässiger-Was weis ich"Kunde gehandelt zu werden. (Wie man in den Wald ruft......)




So und nicht anders.
Fehler passieren immer, wenn Menschen am Werk sind

Daraus so nen Affen zu machen, grenzt dann doch an Übertreibung

Ingo
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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon audirist » Di 14. Aug 2012, 08:23

HPM15 hat geschrieben:So und nicht anders.
Fehler passieren immer, wenn Menschen am Werk sind

Daraus so nen Affen zu machen, grenzt dann doch an Übertreibung

Ingo

Ich weiß ja nicht, wie Du mit Deinen Kunden umgehst.

Rechnest Du nicht durchgeführte Leistungen ab?

Geht es Dir an A... vorbei, wenn ein Kunde sich beschwert, weil eine Arbeit unvollständig durchgeführt wurde?

Wenn Du so ein Verhalten nicht schlimm findest, gibt mir das sehr zu denken.

Was glaubst Du, was wäre passiert, wenn meine Schwester die Rechnung gekürzt hätte? Keine Probefahrt und auch auf Reklamation hin nicht durchgeführt, nochmal vorbei fahren müssen, nicht abgehakter Punkt auf der Service-Liste. Na, da können wir doch mindestens 50 Euro abziehen. So ungenau wie die Arbeit ausgeführt wird, könnte man es ja auch bei der Bezahlung der Rechnung machen. Da wird das Autohaus ziemlich schnell mit einem Inkassounternehmen anrücken.
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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon HPM15 » Di 14. Aug 2012, 13:38

Generell ist es so, dass eine Probefahrt zum Abschluss einer Rep. oder Insp. gehört.

Habe auch noch nie gesehen, dass die Probefahrt berechnet wird.... 8O
Das der Service nicht zurück gesetzt wurde....glattes Versehen auch wenn es auf der Checkliste steht, sowas passiert

So einen Aufstand zu machen, dass könnte ich Verstehen, wenn z.B. die Radschrauben nicht festgezogen sind oder dergleichen

Habe vor ca. 2 Wochen einem Kunden 300€ zuviel in Rechnung gestellt, da ein Teil gar nicht verbaut wurde, ich die Retour nicht gemacht habe und mein Lieferant die Gutschrift vergessen hat. Dadurch fiel mir das nicht auf.

Dafür fiel es dem Kunden auf, worauf hin er mich Anrief und mir das sagte.....

Der Choleriker unter uns würde jetzt Schreien "BETRUG"...

In der Eralität war es leider ein Verkettung unglücklicher Zustände, was leider Passiert. Sollte nicht, kommt aber vor

Und noch bevor ich was zur Entschuldigung sagen konnte, kam vom Kunden " Naja, kann ja passieren...."

Wie Du in den Wald reinrufst, so Schallt es auch zurück

Der Meister in Deinem Fall wird Deine Autos in Zukunft nicht sonderlich Bevorzugend behandeln.
Dies hätte er aber gemacht, wenn Du Ihm Diplomatisch die Fehler in sein Gewissen Massiert hättest

Der würde Dir noch in 3 Jahren Zucker in den Arxxx blasen, sobald Du den Firmenhof betrittst


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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon dick289 » Di 14. Aug 2012, 14:54

Genau so sieht´s aus, Ingo.
Fehler können nicht einfach mal verziehen werden, immer wird direkt der Aufstand geprobt. Echt ätzend...
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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon slayerofmadness » Di 14. Aug 2012, 17:37

Das ist ein allgemein Gesellschaftliches Problem... Es wird nur geschimpft und gemotzt...

[/IRONIE ON] Ich geh jetzt ne Runde in Media Markt, nen unterbelichteten unfähigen Verkäufer anschreien weil mein neuer Fernseher den Geist aufgegeben hat. Der Fernseher geht danach zwar immer noch nicht, aber mein Ego ist auf 300. Nur dumm das der zwei Tage später bei mir am Tresen leider genau den selben aufstand Probt als ich was falsch gemacht habe... [/IRONIE OFF] :roll:
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Im echten Leben Teileverchecker bei nem VAG Freundlichen... und immer Hilfsbereit :-)
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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon NCC » Mi 15. Aug 2012, 18:35

slayerofmadness hat geschrieben:........Es wird nur geschimpft und gemotzt...

Hi,

das stimmt so nicht. Rund 95% der Kunden regeln sowas in Ruhe und direkt vor Ort im Gespräch.
Ich kann da auch jeden Kunden verstehen der etwas verärgert ist und im ersten Moment nicht
die richtigen Worte findet, weil seine Sache die wichtigste auf der Welt ist.
Aber .... die Kunden gehen hinterher Glücklich aus dem Laden und die Welt ist wieder in Ordnung.

Bei den anderen 5% kannst du machen was du willst, es wird immer was sein. ;)
Am Ende sieht man solche Kunden eigentlich nie wieder.
Lg Janine

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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon audiavus » Fr 25. Jan 2019, 10:29

Mein Kumpel hatt nun auch etwas "Werkstattärger" und ich frag mich ob das so ok ist oder ob er sich irgendwo beschweren kann. Hintergrund ist dieser Thread:
viewtopic.php?f=31&t=23807

Zusammengefasst: Der Autobesitzer kam mit dem Auto in die Werke, beschreibt den Fehler (Kühlwasserverust, es trofpt auf die Straße, und Kein warme Luft im Innenraum), die Werke Diagnostiziert eine defekte Wapu (war aber nicht defekt) und tauscht diese und in dem zuge auch gleich den ZR etc, Kosten 670€.
Was aber ärgerlich ist: der Fehler ist nach wie vor da! Keine warme Luft und der Kühlwasserverlust! Hat der Kunde hier ne rechtliche Handhabe? es Kann ja irgendwo nicht angehen, das man über 600 Lappen berappt und dann NIX besser ist...

ich hatte son fall leider noch nie, meine Autos sehen die Werke nur zum TÜV oder Reifen aufziehen, daher meine Frage an die Community: Wie können wir vorgehen, kann man überhaupt was machen?
Sommer: 1992er Audi 100 typ C4 mit 2,5L 7A Motor
Winter: 1991er Audi 100 typ C4 mit AAR Motor
Frau: 1993er Audi 100 Avant typ C4 mit 2,5L AAR und MPI
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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon Jan867 » Fr 25. Jan 2019, 14:06

Hallo,

Rechtsberatungen im Netz sind nicht erlaubt. Vielleicht sollte man schreiben, "Person X könnte letztens folgendes erlebt haben."
Und natürlich ist dieses hier auch nicht als eine Rechtsberatung zu verstehen:
Hat der Kunde hier ne rechtliche Handhabe? es Kann ja irgendwo nicht angehen, das man über 600 Lappen berappt und dann NIX besser ist...

das kommt immer auf die Auftragsgestaltung an. Ist diese nicht schriftlich fixiert, steht oft Aussage gegen Aussage und als möglicher Kläger hat man da schlechte Karten, wenn man beweisen soll, daß die Auftragsstellung die Instandsetzung der Heizung beeinhalten sollte.

Selbst wenn es schriftlich festgehalten wurde, ist die Formulierung wichtig. Steht dort z. B. nur Wasserpumpe + ZR tauschen, dann schaut es schlecht für einen Kläger aus, wenn er eigentlich eine funzende Heizung haben wollte. Seine Arbeitsaufgabe lt. Vertrag hätte der Beklagte ja erfüllt.

Zur Vermeidung eines Prozesses könnte man eine Schiedstelle einschalten.
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Sie soll für die Beteiligten kostenlos sein, und ist für Innungsbetriebe verpflichtend. Oftmals ist es für die Betriebe peinlich, in einer Schiedstelle mit ihrem möglicherweise Unvermögen öffentlich bekannt zu werden, so daß sie von sich aus einlenken. Allerdings bedeutet es auch oft, daß man sich auf einen Vergleich einläßt, und einen Teil der Kosten trägt.
Grüße
Jan
________


98 Oktan.


...der Unterschied zwischen Theorie und Praxis?
Theorie ist, wenn nichts mehr geht, und jeder weiß warum.
Praxis ist, wenn alles geht, und niemand weiß warum.
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Re: Werkstattärger - wo beschweren?

Beitragvon audiavus » So 27. Jan 2019, 11:29

naja, dann scheint er wohl schlechte Karten zu haben...danke trotzdem
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