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Drehzahlmesser zeigt falsch an
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Autor:  Mad Dog [ Do 21. Jun 2018, 06:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

Moin Jan!

Hast Du ein Oszi? Dann könntest Du mal an T10/7 im Zusatzrelaisträger überprüfen, ob das Signal plausibel und vom Pegel her auch auch kräftig genug ist.

Gruß

Christian
Autor:  Jan867 [ Do 21. Jun 2018, 12:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

McGunn0r hat geschrieben:Ne denke nicht, die Leitung wird wohl nur an das MC gehen wegen der Dynamischen Öldruckkontolle um den Vergleich zu haben Öldruck da/weg bei welcher Drehzahl....

das müßte wohl die Stromversorgung Kl. 15 sein.




Mad Dog hat geschrieben:Moin Jan!

Hast Du ein Oszi? Dann könntest Du mal an T10/7 im Zusatzrelaisträger überprüfen, ob das Signal plausibel und vom Pegel her auch auch kräftig genug ist.

nein, verfüge über keinen Oszi. Das Drehzahlsignal muß doch im KI irgendwie aufbereitet werden, sonst kann der DZM nicht universell eingesetzt werden. Andernfalls könnte man ihn auch direkt an die Zündspule anschließen.

Habe eine Komplettrevision des KI vorgenommen. Leiterbahn und Lötpunkte geprüft, alle Pins gereinigt, und die Clips nachgebogen. Bisher hat es die großen Schwankungen nicht mehr gegeben, mal zeigt er genau an, mal 200 Touren zu wenig.

Muß mich mit den SLP noch mal näher beschäftigen...
Autor:  Mad Dog [ Sa 23. Jun 2018, 12:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

Moinsen!

Aaaalso, mein persönlicher Kenntnisstand (muss nicht korrekt sein, da ich bisher glücklicherweise keine DZM-Probleme hatte - korrigiert mich also gern):
Das Drehzahlsignal wird von T10/7 aus an mehrere Stellen verteilt (beispielsweise zur drehzahlabhängigen Auswertung des Öldrucks) und kann sowohl von 4- als auch von 5-Zylinder-DZMs verarbeitet werden.
Es kann bei falscher DZM-Anzeige also beispielsweise entweder am DZM selbst oder der KI liegen (Schwankungen in der internen Versorgungsspannung, gebrochene Lötstellen, Masse-Probleme,...), oder aber es könnte auch ein anderes an T10/7 mit angeschlossenes Bauteil dafür verantwortlich sein, dass die Qualität des Drehzahlsignals selbst schlecht ist - was man wiederum mittels Oszi genauer auswerten könnte, daher meine Frage.

Bin leider aktuell nicht zu Hause, daher kann ich nicht mal eben beim 7A mit dem Oszi nachschauen, wie das Signal auszusehen hat ... eventuell hat ja ein anderer Typ89-Fahrer die Möglichkeit, mal ne Vergleichs- bzw. Referenzmessung zu machen...?

Gruß

Christian
Autor:  Jan867 [ Mo 25. Jun 2018, 12:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

Das Drehzahlsignal wird von T10/7 aus an mehrere Stellen verteilt (beispielsweise zur drehzahlabhängigen Auswertung des Öldrucks) und kann sowohl von 4- als auch von 5-Zylinder-DZMs verarbeitet werden.

ja. Die UN4-Platinen von beiden Modellen sind identisch, auch in der Belegung der wenigen Transistoren usw. Es wird auch kein Drehzahlsignal im KI verarbeitet, das Drehzahlsignal stammt vom T10, evtl. wird es vom Steuergerät aufgearbeitet oder es wird direkt von der Zündspule generiert.

Die im SLP dargestellte Verdrahtung ist im Detail so nicht existent, die Stromversorgung über Kl. 15 erfolgt im gelben Stecker, und auch für das MC, allerdings benötigt dieses das Drehzahlsignal für die Öldruckkontrolle. Kl. 31 ist wie immer Masse, auch über den gelben Stecker erledigt. Der Pin 5ZYl erhält seine Versorgung Zusatzmasse über Pin 23 des gelben Steckers, allerdings nur beim 5Ender. Da das KI beim 4 Ender identisch gestaltet ist, läßt das vermuten, daß im Kabelbaum der Stecker nicht aufgepint ist, denn scheinbar verändert es im DZM die Anzeigeart.

Wie dem auch sei, so ist jetzt bekannt, daß bei UN4 für beide Motorvarianten der gleiche DZM zum Einsatz kommt. Daß in meinem Fall beide DZM nicht gut oder sogar total falsch anzeigen, hat wohl Gründe, die im Bereich Defekt zu finden sind.
Autor:  ACQ92 [ Sa 7. Jul 2018, 04:18 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

Na JETZT bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt.
Ich hab ja dasselbe Problem... http://www.audidrivers.de/viewtopic.php?f=32&t=22435&hilit=drehzahlmesser&start=10


Gruß Torsten
Autor:  Jan867 [ Mo 9. Jul 2018, 13:37 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

Hallo,

erst mal kommt da gar nichts bei heraus. Im Vergleich zu meiner Feststellung von 2016 könnte man ja auch davon ausgehen, der der DZM manchmal zu viel anzeigt. Die eingangs geschilderte Problematik ist nicht mehr aufgetreten, und im Zuge einer anderen Rep am KI, hat man sich halt noch mal der Sache mit dem DZM angenommen.

Ist nur schlecht, wenn man dann fehlerhafte Teile verwenden muß, und anschließend wieder das alte Ding einbaut. Habe gerade nicht so die Lust 10 KI´s zu ordern, um eines zu finden, was einwandfrei funzt.
Autor:  Jan867 [ Di 8. Jan 2019, 14:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

Hallo,

in anderen Freds habe ich gelesen, daß die Elkos für diese Schwankungen verantwortlich sind, wenn sie altern und verhärten.
Auf dem Bild ist die Platine des DZM zu sehen.
IMG_20190106_150308.jpg


Sollen alle Elkos getauscht werden, oder nur der Dicke?
Autor:  Dirk [ Di 8. Jan 2019, 16:54 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

Jan867 hat geschrieben:Sollen alle Elkos getauscht werden, oder nur der Dicke?

alle (an denen auf der Platine ein + aufgedruckt ist) ...
(die anderen kleinen blauen sind Folien oder Keramik C's, die können bleiben)
Autor:  Jan867 [ Di 8. Jan 2019, 17:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

Dirk, danke für Deine Antwort.
Ein + ist ja bei jedem der 3 auf der Platine zu finden. Aber trotzdem nur den großen tauschen? Wie ist das dann bei einem Ersatz? Die 2200 mF müssen auf jeden Fall eingehalten werden, aber die Spannung darf auch höher als 16V liegen?
Autor:  andi_v6 [ Di 8. Jan 2019, 20:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drehzahlmesser zeigt falsch an

So wie Dirk schon sagte alle 3 tauschen (den 2200 µF und die zwei kleinen schwarzen). Die Spannung darf auch höher sein. Abmessungen der neuen Elkos vergleichen, können schon mal leicht unterschiedlich sein, weiß nicht wie viel Platz z.B. dem 2200µF im eingebauten Zustand bleibt. Auf das Rastermaß achten, das ist der Abstand zwischen den beiden Anschlußdrähten.
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