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[C4] Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon manfred5 » Mi 27. Nov 2019, 13:38

Sind denn meine Gedanken schlüssig?

Ich frage mich an der Stelle, ob man nicht hören müsste wenn der Anlasser mitläuft?

1) Sollte ein "hängender" Magnetschalter auch über den Startvorgang hinaus (Plus auf Klemme 50) anziehen, wird das Ritzel nicht zurückgezogen.
Folglich könnte das Ritzel und damit der Anlasser "mitlaufen".
2) Andererseits könnte dies auch der Fall sein, wenn die Mechanik "hängt" bzw. klemmt.


Es ist schon merkwürdig, daß gleich 2 Anlasser ihr Leben gelassen haben. Das spricht eher für Fall 1.


Netten Gruß
Manni
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon Jan867 » Mi 27. Nov 2019, 15:29

kai 1 hat geschrieben:hallo

eventuell das fett was auch in den antriebswellen aussengelenken drinn ist ? die Belastung ist da jedenfalls deulichst höher

dort ist weißes Fett enthalten. Das Prob ist, daß Kunststoff nicht jedes Fett verträgt.
Grüße
Jan
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...der Unterschied zwischen Theorie und Praxis?
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon 44_TR » Mi 27. Nov 2019, 15:36

Hallo,
Ein „hängender“ Magnetschalter an zwei verschiedenen Anlassern wäre schon seltsam.

1. Ist der Zahnkranz der Schwungscheibe noch in Ordnung? Sollte sich dort ein Grat gebildet haben, könnte der auch das ausklinken des Anlasserritzels verhindern.
2. Ich würde mir das Signal von Klemme 50 vom Anlasser auf eine temporäre Kontrolllampe in den Innenraum führen, um sicherzustellen, dass nicht doch der Zündanlasschalter die Ursache ist.

Den eingespurten Anlasser hatte ich gehört - klang so wie der (Serien-)Lüfter der Heckscheibe beim B4 Cabrio.
Ein leises Summen bei Standgas und beim Rangieren - beim offen Fahren kein verdächtiges Geräusch...
nur der Brandgeruch nach wenigen Kilometern - den hatte ich aber dem Stahlwerk / Reifenwerk im Hafen zugeschrieben...

Gruß Stefan
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon manfred5 » Mi 27. Nov 2019, 15:53

Stefan,

das ist ja mal eine Top-Idee....
"Ich würde mir das Signal von Klemme 50 vom Anlasser auf eine temporäre Kontrolllampe in den Innenraum führen, um sicherzustellen, dass nicht doch der Zündanlasschalter die Ursache ist."

Genau das mache ich auch. Mit dem ZAS stehe ich seit geraumer Zeit auf Kriegsfuss und den Umbau des Schlosses wegen Wackelstift, der den ZAS nicht mehr mitnimmt, schreibe ich noch, wenn die Arbeiten erledigt sind.
Da das KI ohnehin raus ist, lege ich mir schnell mal ein Kabel der Klemme 50 auf eine freien Steckplatz.

Danke ;-) Ich krempel schon mal die Ärmel hoch ...

Netten Gruß
Manni
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon Andreas » Mi 27. Nov 2019, 16:21

manfred5 hat geschrieben:...
Da das KI ohnehin raus ist, lege ich mir schnell mal ein Kabel der Klemme 50 auf eine freien Steckplatz...


Moin!

Dann mach doch Nägel mit Köpfen, und leg 50 und 30 an einen Taster (z.B. Klingelknopf). Dann hast du was Sicheres zum Starten - und man kann sich gut dran gewöhnen. Erst natürlich Zündung einschalten, dann "antasten" :mrgreen:

Andreas
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon 44_TR » Mi 27. Nov 2019, 17:29

manfred5 hat geschrieben:
Mit dem ZAS stehe ich seit geraumer Zeit auf Kriegsfuss und den Umbau des Schlosses wegen Wackelstift, der den ZAS nicht mehr mitnimmt, ...


Da hast Du doch die Ursache für Dein Anlasserproblem. Wenn der Mitnehmerstift nicht in Ordnung ist, funktioniert auch der ZAS nicht richtig - der Mitnehmerstift war bei mir ja auch die Ursache...

Also erst das Zündschloss in Ordnung bringen bevor Du einen neuen Anlasser einbaust - dann kannst Du Dir die Kontrolllampe (Kl. 50) sparen.

Gruß Stefan
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon kai 1 » Mi 27. Nov 2019, 22:38

hallo

der meinung schliess ich mich an > zündschloss ersetzen

Mfg Kai
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon manfred5 » Do 28. Nov 2019, 02:49

44_TR hat geschrieben:
manfred5 hat geschrieben:
Mit dem ZAS stehe ich seit geraumer Zeit auf Kriegsfuss und den Umbau des Schlosses wegen Wackelstift, der den ZAS nicht mehr mitnimmt, ...


Da hast Du doch die Ursache für Dein Anlasserproblem. Wenn der Mitnehmerstift nicht in Ordnung ist, funktioniert auch der ZAS nicht richtig - der Mitnehmerstift war bei mir ja auch die Ursache...

Also erst das Zündschloss in Ordnung bringen bevor Du einen neuen Anlasser einbaust - dann kannst Du Dir die Kontrolllampe (Kl. 50) sparen.

Gruß Stefan


nicht, daß wie uns falsch verstehen. Ich hatte den ZAS 3 mal ausgetauscht - zuletzt einen Original-ZAS von Audi genommen. Das Problem war, daß alle Funktionen gegeben waren aber der notwendige Dreh-Winkel beim federbelasteten Startvorgang nicht ausreichte. Final lag es an einem "ausgeschlabberten" Stift im Zündschloss. Daraufhin habe ich mir einen Starttaster eingebaut. In der Praxis: Zündung an aber nicht mit dem Schlüssel starten. Dann Taster drücken und der Anlasser dreht. Sobald der Motor läuft - und das geht in Sekunden - Finger weg vom Taster.
Damit bin ich ein gutes halbes Jahr problemlos gefahren. Erst mit der Anlasser-Problematik habe ich mich nochmal in das Thema eingedacht und meine Frage war jetzt nur, ob eine Überlastung der Kabel durch das Nicht-Wegschalten durch das sogenannte X-Relais herrühren kann.

Gruß Manni

NEUER STATUS:
So, Tage später... ich habe die komplette Einheit des Lenkradschlosses getauscht. Das alles weil ich original mit einem neuen ZAS starten wollte, also weg von der getricksten Lösung.
Dazu auch die WFS, die kleine gelbe (versteckte) Box. Nach kurzer Justierarbeit sprang der C4 TDI auch gut an. Welch Freude nach der Maloche, aber ich habe jetzt 2 Schlüssel, das ist nicht so schön.

Problem jetzt sind unerklärliche Spannungsschwankungen.

Kurz nochmal zusammengefasst:
Neue LiMa, neuer Anlasser, neuer ZAS - soweit so gut.

Batteriespannung: 13,8 Volt (morgens Motor aus)
Motor gestartet, Werte der Messungen: LiMa 14,2 Volt, Pole im Motorraum für Starthilfe ergeben 14,1 Volt, Batterie unter Rücksitzbank 14,05 Volt. M.E. vernachlässigbarer Abfall.

Motor im Stand laufen lassen und dann plötzliche Spannungsschwankungen ohne irgendeinene Verbraucher zu- oder abzuschalten. Von 14,2 Volt auf 13,0 Volt. Mit einem Multimeter direkt an der Batterie gemessen ergibt gleiche Werte, also das interne Voltmeter ist schon genau (genug).


Abends dann der Schock:
Fahre wie üblich an eine Kreuzung, dazu runter vom Gas - Drehzahl ca. 850 min-1 und ich trete die Bremse. Spannungsabfall von 14,2 auf 12 Volt - Licht wird merklich dunkler.
Gas geben, also Drehzahlerhöhung für die LiMa, es verändert nichts. Spannung bleibt auf 12 Volt.
Weiterfahren. Nach 500 Metern plötzlicher Anstieg des Spannung auf 13,8 Volt, Licht wird wieder heller. Das ganze schlagartig.

Simulation im Stand bei 850 Drehzahl also Standgas.
14,2 Volt. Viele Verbaucher angeschaltet - auch die heizbare Heckscheibe. Plötzlicher Abfall auf 12,5 Volt und nach 5 Sek zunächst zögerlicher Anstieg auf 12,8 Volt, dann schlagartig wieder auf 14,2 Volt. (Ich glaube ich spinne....)

Was würdet ihr machen?

Ich will erstmal den Regler tauschen - vielleicht hat der ne Macke.
Gibt es Regler, die nur sehr langsam regeln, gewissermaßen extrem träge sind?

Jetzt habe ich zum Thema Regler Funktion nochmal recherchiert... dort heißt es:

Der Regler sorgt dafür, dass der mechanische Stress minimiert wird, der auf
den Antriebsriemen,
die Lager und
Spannungsrolle

des Generators wirkt. Der mechanische Stress entsteht bei Lastwechsel durch Ein- und Ausschalten von Verbrauchern im Fahrzeug. Zu diesen Verbrauchern zählen untern anderem das Fernlicht und die Sitzheizung. Bei jedem Lastwechsel regelt der Generatorregler die Generatorleitung mit einer langsam ansteigenden, beziehungsweise abfallenden Ladekurve auf den Sollwert. Ohne diese Funktion würde die gesamte erforderliche Leistung innerhalb von einer Zehntel Sekunde verändert.

Bei vielen Fahrzeugen wird neuerdings die Spannungsüberwachung der Batterie nicht mehr vom Generatorregler selbst durchgeführt, sondern vom Motorsteuergerät übernommen. Dieses ist mit dem Generatorregler entweder durch eine separate Leitung oder über das Bussystem verbunden und steuert den Regler anhand zahlreicher Faktoren. Der Regler hat in diesem Fall nur noch die Funktion eines einfachen Ein-/Ausschalters.


Alles schön und gut, aber das hilft mir bei meinem Problem nicht weiter, vor allem, weil der Referenz-C4-TDI nicht diese Schwankungen hat. Also langsam ansteigende und fallende Spannungen um die 2 Volt halte ich für ungewöhnlich.
Was meint ihr?

Bin wie immer sehr froh über hilfreiche Hinweise.

Danke vorab und einen netten Gruß
Manni
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon manfred5 » Mo 2. Dez 2019, 18:28

Keiner eine Idee?
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Re: Lichtmaschine Bordspannung Totalausfall

Beitragvon 44_TR » Mo 2. Dez 2019, 19:24

manfred5 hat geschrieben:Keiner eine Idee?


Hallo Manfred,
aus irgendeinem Grund schert Dein Anlasser bei laufendem Motor nicht mehr aus und läuft mit.
Irgendwo in Deiner Verkabelung dürfte der Wurm sein - eventuell ja in der temporären "Bastellösung".

Ich habe bisher solche verbrannten Anlasser nur gesehen, wenn der Anlasser mit Motordrehzahl mit gelaufen ist.
Normaler Fahrbetrieb und der Anlasser dreht (Motordrehzahl) statt 390-440/min plötzlich 2000/min (Motordrehzahl)
Bei ca. 20/1 Übersetzungsverhältnis (Schwungradzahnkranz zu Anlasserritzel) heißt das
bei 400/min Motordrehzahl - > 8000/min Anlasserdrehzahl
bei 2000/min Motordrehzahl -> 40.000/min Anlasserdrehzahl.

Selbst wenn das Übersetzungsverhältnis nur 10/1 sein sollte sind 20.000/min nicht der Lebensdauer zuträglich.
Das der das nicht lange mitmacht dürfte klar sein.

Gruß Stefan
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