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Welches Auto für Schwester

für Audi-Fahrzeuge (Neu-/Gebraucht -Wagen)

Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon audiavus » Fr 26. Jul 2019, 07:59

naja, im B6 sind sie 2,0er ja bekannt für ihren Öldurst, daher hab ich die Außen vor gelassen. Son 1,8T wär aber evtl was (und die haben das Problem ja glaub net...) Aber darüber muss ich nochmal mit ihr reden....
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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon ParadoX » Fr 26. Jul 2019, 11:35

audiavus hat geschrieben:naja, im B6 sind sie 2,0er ja bekannt für ihren Öldurst, daher hab ich die Außen vor gelassen. Son 1,8T wär aber evtl was (und die haben das Problem ja glaub net...) Aber darüber muss ich nochmal mit ihr reden....

1.8T ist an sich robust und zu empfehlen.
1.8TFSI hat aber auch ab und an Probleme mit verkokten Ölabstreifringen und fängt das Öl saufen an.

Ansonsten, solange er läuft, lass doch auch nen 2.0 Sauger etwas Öl saufen. Dann muss Sie halt ab und an mal nachsehen und rein kippen.

Mit freundlichem Gruß eines BMW M54 Fahrers (die kennen ds auch) :rofl:
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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon Mad Dog » Fr 26. Jul 2019, 11:48

Moinsen!

ParadoX hat geschrieben:...Ansonsten, solange er läuft, lass doch auch nen 2.0 Sauger etwas Öl saufen. Dann muss Sie halt ab und an mal nachsehen und rein kippen...

Ganz genau. Ist zwar etwas unschön - aber in der Preisregion um 2k€ ... so what?
Kumpel von mir hat den Motor seit fünf oder sechs Jahren im Alltags-Passat (3BG mit „ALT“-Maschine). Hat inzwischen weit über 300-tausend Kilometer runter, hat die kompletten letzten 5..6 Jahre (und über 100tkm) etwa einen Liter Öl auf 2,5 ...3tkm gesoffen - und läuft wie ein Uhrwerk.
Musst halt regelmäßig nachfüllen. Dafür keine Probleme mit Steuerkettenlängung oder -Schienen (da noch Zahnriemen), Verkokungen des Ansaugtrakts und der Kolbenringe etc..

Zugegeben: Der Motor ist etwa so spritzig wie ne Urinprobe aus dem Altenheim, aber darum geht’s Deiner Schwester ja wahrscheinlich (immer noch) nicht, oder?

Ansonsten wie ParadoX schon geschrieben hat: WENN nen 1.8T, dann möglichst einen mit Saugrohreinspritzung und keinen TFSI.

Gruß

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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon andi_v6 » Sa 27. Jul 2019, 11:01

@audiavus
Der B6 1.8T (150 PS) meiner Mutter hat so gut wie keinen Ölverbrauch, hat jetzt ca. 200000 km drauf.

Schönen Gruß!
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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon Mad Dog » Sa 27. Jul 2019, 12:46

Moinsen!

Klar, besser geht immer - teurer aber eben auch.
;)

Will sagen: Während halbwegs taugliche B6 mit maximal 200tkm als 2-Liter-Sauger aktuell für rund 2k€ zu bekommen sind, kosten entsprechende 1.8T ca 3...3,5K€.
Wenn‘s auf nen Tausender mehr oder weniger nicht ankommt, würde ich bei der Wahl zwischen 2.0 und 1.8T auch eher zum 1.8T greifen. Wie gesagt, die Motorcharakteristik des Saugers ist jetzt nicht gerade als agil oder kräftig zu bezeichnen.

@audiavus: Wie schaut denn das Budget diesmal aus?

Gruß

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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon audiavus » Di 30. Jul 2019, 06:25

Das Budget liegt bei max 4000. Also ist ein 1,8T B6 durchaus drin. Wie ist denn der 2,4er V6 so? Denn ein 4B mit dem Motor würde auch in Frage kommen, wenngleich auch nur als Avant....
Und wie sind die Automaten beim 4B?
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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon Mad Dog » Di 30. Jul 2019, 11:28

Moinsen!

audiavus hat geschrieben:... Wie ist denn der 2,4er V6 so? ...

Kommt drauf an, wen Du fragst.
;)
Gibt 1.8T-Fans, die sagen (nicht völlig zu Unrecht), dass der 1.8T mit 150/163PS empfehlenswerter ist als der 2.4er mit 165/170PS, weil der 1.8T mindestens genausogut geht, dabei aber deutlich sparsamer ist.
Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Ja, der 2.4er verbraucht im Schnitt bei gleicher Fahrweise etwa einen Liter mehr als der 1.8T - ist dabei aber UM WELTEN vibrationsärmer und gerade auf längeren Strecken angenehmer zu fahren als der 4-Ender.

Der 2.4er wird nicht ohne Grund „Baby-V6“ genannt. Er ist mit seinen 77,4mm Hub (bei 81er-Bohrung) sehr kurzhubig ausgelegt. Dies führt dazu, dass er speziell bei niedrigen Drehzahlen deutlich schwächer ist, als ein 2.8er. Dies wird (zumindest ein Stück weit) durch ein relativ kurz übersetztes Getriebe ausgeglichen - mit dem Effekt, dass bei gleicher Fahrweise der 2.4er nicht sparsamer ist als der 2.8er. Konnte das mehrmals verifizieren, der 2.4er-BDV-B6-Avant (Fronti-Schalter) meines Vaters (hatte er sich 2002 neu gekauft) war auf Langstrecke nicht sparsamer als mein damaliger 2.8er-ALG-D2 (ebenfalls Fronti-Schalter).
Aber ich bin noch nie einen Audi mit solch einer Laufruhe gefahren wie den 2.4er! Dagegen ist der 1.8T echt rauh und unkultiviert - und bevor jemand fragt: Ja, davon habe ich auch schon mehrere Exemplare gefahren...
In meinen Augen verdient der 2.4er eine klare Kaufempfehlung. Würde im 4B zwar aufgrund des spürbar höheren Drehmoments den 2.8er bevorzugen, aber der wird meist einiges teurer gehandelt als der 2.4er. Selbiges gilt für den 3.0er im B6 und 4B-Facelift.
Übrigens hat mein Vater den 2.4er immer noch - inzwischen knapp 17 Jahre alt, ca. 150tkm runter, Motor ist bisher ungeöffnet und läuft wie ein Uhrwerk.

Eins sollte aber klar sein: Ein V6 ist nichts für dauerhafte Kurzstrecken. Je nach Modell (4B oder B6) und Motor (2.4er oder 2.8er) müssen 6...6,5 Liter Öl und 6...8,5 Liter Kühlwasser auf Betriebstemperatur gebracht werden. Das dauert halt einige Kilometer.

audiavus hat geschrieben:...Und wie sind die Automaten beim 4B?

Na ja ... ist halt je nach Modelljahr, Motor und Antriebsart (quattro oder Fronti) die TT-5 oder die Multitronic.
Die TT5 ist (sofern regelmäßig gewartet) eigentlich recht unauffällig - aber im Vergleich zu heutigen Automaten ziemlich träge. Bin so in der Zeit 2002...2005 ab und zu mal nen 4B mit 2,5er-TDI und TT5 gefahren. Gegenüber nem Schalter doch schon deutlich lahmer.
Die Multitronic (um welche es beim 4B-2.4er-Fronti ab MJ 2000 und beim B6-2.4er-Fronti gehen würde) hat sich ja nun nicht gerade den Ruf eines robusten und problemlosen Getriebes erarbeitet... ;)
Aber hierzu kann Dir Hynky sicher mehr sagen. Ich kenne persönlich außer Hynky nur noch eine Person mit einem solchen Getriebe, das ist der jüngere Bruder einer guten Freundin - und der hatte schon zwei Getriebeschäden.

Gruß

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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon ParadoX » Mi 31. Jul 2019, 14:21

Der 2.4er V6 ist schon ganz ok im 4B. Mein Arbeitskollege hatte schon 2 Stück von denen.
Einen auf LPG und mit Multitronic! Die ist sogar ganz gut gelaufen. War nur einmal das Steuergerät defekt. Konnte in Polen für ca 120...130€ repariert werden.
Motor ungeöffnet (bis auf ein paar Ölundichtigkeiten musste nie was gemacht werden).
Und jetzt festhalten: aktuell 450000km auf der Uhr! Multitronic!

Aber 4B würde ich nur als Avant kaufen. Die Limo ist wirklich grottenhässlich!
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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon Hynky » Mi 31. Jul 2019, 20:30

Mad Dog hat geschrieben:Dies führt dazu, dass er speziell bei niedrigen Drehzahlen deutlich schwächer ist, als ein 2.8er.

Stimmt. Ich habe die beiden ja in Betrieb. Der 2,8 5V fühlt sich deutlich kräftiger an, gerade in den unteren Drehzahlbereichen. Oben herum drückt der stärker als der Kleine. Grundsätzlich ist der Durchzug des BDV mehr als ausreichend, trotz einer ausgeprägten Trägheit beim Anfahren (Geheimtipp hierzu siehe weiter unten) und ich empfinde ihn als doch recht drehfreudig. Wer auf Turbo-Punch beim Anfahren steht, wird eher weniger damit anfangen können, die Charakteristik des V6 ist das exakte Gegenteil.
Mad Dog hat geschrieben:Aber ich bin noch nie einen Audi mit solch einer Laufruhe gefahren wie den 2.4er! [...] In meinen Augen verdient der 2.4er eine klare Kaufempfehlung.

Volle Zustimmung, der Motor ist wirklich ein optimales Paradebeispiel für die Konstruktion eines V6 in punkto Laufruhe.
Mad Dog hat geschrieben: Ein V6 ist nichts für dauerhafte Kurzstrecken. Je nach Modell (4B oder B6) und Motor (2.4er oder 2.8er) müssen 6...6,5 Liter Öl und 6...8,5 Liter Kühlwasser auf Betriebstemperatur gebracht werden. Das dauert halt einige Kilometer.

Das ist wahr. Unserer darf zum Glück eine mittellange Arbeitswegstrecke zurücklegen. In unregelmäßigen Abständen gibt es Ultimate 100 - wegen der guten Additive. Als ich an dem den Motor nach 209 tkm und 16 Jahren erstmals die Zylinderkopfhauben öffnete (ja, bis dahin waren noch die Werks-Ventildeckeldichtungen verbaut), traute ich meinen Augen nicht: Da war innen alles blitzblank, nahezu keine Ablagerungen oder sonstige Verunreinigungen. Ein krasser Anblick, vor allem im Vergleich zu meinem 2,8er - der sieht zumeist innen eher wie ein TFSI aus :mrgreen: .
audiavus hat geschrieben:...Und wie sind die Automaten beim 4B?

Die Multitronic (um welche es beim 4B-2.4er-Fronti ab MJ 2000 und beim B6-2.4er-Fronti gehen würde) hat sich ja nun nicht gerade den Ruf eines robusten und problemlosen Getriebes erarbeitet... ;)
Aber hierzu kann Dir Hynky sicher mehr sagen. Ich kenne persönlich außer Hynky nur noch eine Person mit einem solchen Getriebe, das ist der jüngere Bruder einer guten Freundin - und der hatte schon zwei Getriebeschäden.[/quote]
Also "problemlos" ist sicher der falsche Begriff, das stimmt schon. Bei nahezu jedem Exemplar meldet sich nach meist 100...150tkm das Steuergerät mit gelösten inneren Verbindungen (Bonding), das muss halt ein Spezialist reparieren oder tauschen. Das Steuergerät sitzt im Innern des Getriebes... daher etwas aufwendiger, weil man dann halt gleich das ATF tauschen kann - nein, sollte.
:!: Mit das wichtigste ist der ATF-Wechsel, mit dem korrekten Fluid. Das erhöht entscheidend die Lebensdauer des Getriebes. Die Freaks im Multitronicforum, die bei diesen Dingern inzwischen mit jedem einzelnen Kettenglied per Du sind, wechseln alle 30 tkm (Vorgabe ist 60 tkm). Grundsätzlich liefert dieses Teil ein tolles Fahrerlebnis und harmoniert prächtig mit dem 2,4l-Motor.
Hier kommt der angeteaserte Geheimtipp: 2,4l BDV immer mit Multitronic kaufen! Meine Frau ist ja Hauptnutzer des A4 und sie pflegt einen nicht allzu forschen, aber eben auch keinen verhuschten Fahrstil. Sie ist diejenige, die regelmäßig an Ampeln und Kreuzungen sämtliche Schaltwagenfahrer egal mit welcher Motorisierung verbläst - denn während Villabajo noch im Getriebe rührt, hat Villarriba bereits den Platz geräumt! :mrgreen: Einfach drauflatschen, nach der Anfahrschwäche kommt zügiger und gleichmäßiger Durchzug, da geht es seriös voran.
Bei der Multitronic entscheiden neben der regelmäßigen Wartung auch weitere Bedingungen, ob das Getriebe früh die Grätsche macht oder ähnlich einem klassischen Wandlerautomaten lange lebt:
* Motorisierung: drehmomentschwächere Motoren zerren deutlich weniger an der Mechanik. Der BDV gilt als noch unverfänglich, Fahrer der 2,0-130PS-B6 mit Multitronic hört man ganz selten über Multitronic-Probleme klagen. Fette TDI hingegen rupfen die Dinger schneller kaputt.
* Fahrstil: Du pflegst den sportlichen Fahrstil? Hohe Drehzahlen und schnelle Gangsprünge sind Dein Ding? Du stehst bei jeder Gelegenheit auf dem Pin? Und Du hast Multitronic im Auto? Mann, was ist Dein Problem? 8) Autos mit MT sind ganz klar Gefährte zum Cruisen. Reisen statt Rasen. Wer dem Ding ständig Feuer gibt, muss mit Konsequenzen rechnen.
* Hängerbetrieb: ist wohl selbsterklärend...
Ich empfinde das Auftreten mechanischer Probleme gar nicht mal allzu gehäuft oder intensiv. Ich lese ja seit 2012 regelmäßig im MT-Forum mit. Mein Eindruck: Zumeist gibt es Probleme mit Steuergerät und der Platine am Wählhebel. Wer Verschleißprobleme und mechanische Schäden berichtet, hat oft eine Kombi aus drehmomentstarkem Motor und fortgeschrittener Laufleistung in Betrieb. Und leider ist bei vielen Vorbesitzern dieser Fahrzeuge die Mentalität des rechtzeitigen Services (ATF!) eher schlampert. Hierauf reagiert die MT tendenziell empfindlicher als andere Automaten.
Den Ruf der MT hat Audi vor allem mit den ersten Jahrgängen in den 4B A6 versaut, die hatten wohl Kinderkrankheiten und wiesen früh Schäden auf. Bekanntlich hat Audi ja eine Menge Lehrgeld investiert und viele MT jahrelang auf Kulanz gegen Tauschaggregate ersetzt. Spätere Exemplare sind gar nicht so schlimm wie ihr Ruf, speziell die mit sieben Lamellenpaketen statt der ursprünglichen sechs. Der hohe TDI-Anteil mit den typischen unbekümmerten Fahrern (die bspw. auch Turbos aufheizen und nicht abkühlen lassen) setzt den Getrieben halt leider zu. Was ganz übel ist, ist der tatsächiche Reparaturfall: Audi tauscht seit jeher bloß, was bei den inzwischen betagten Fahrzeugen den wirtschaftlichen Exitus darstellt. Spezialisten, die die MT zerlegen und herrichten, sind relativ rar gesät. Innerhalb des MT-Forums haben sich einige Hobbyspezialisten gesammelt, die äußerst hilfsbereit zur Hand gehen. Denn eigentlich ist die MT eine durchdachte und spannende Konstruktion - ich empfehle dem Interessierten wärmstens, technische Unterlagen hierzu zu sichten, das macht Freude. Wichtig zu wissen: Für manche Getriebekennbuchstaben sind Ersatzteile nicht erhältlich, hier müsste dann ein Tauschaggregat eingebaut werden.
ParadoX hat geschrieben:Und jetzt festhalten: aktuell 450000km auf der Uhr! Multitronic!

Glückwunsch!

Übrigens ist der Verbrauch des BDV mit Multitronic relativ übersichtlich. Über 12l schaffen vermutlich nur Freizeit-Schumis, die nach 150tkm dann rumheulen, dass die "Scheiß-Multitronik" kautt ist. Wer im Kopf auf "Eco" schaltet, fährt mit 8,ebbes Litern. Klickt einfach mal auf meinen Spritmonitor-Link. Unsere Kiste hat jetzt 217tkm auf der Uhr und läuft noch gut. MT-Probleme gab es bislang nur den typischen Steuergerätefehler, das war einmal eine Reparatur. Die Elektrik in dem Hobel ist da viel divenhafter...

Gruß
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Re: Welches Auto für Schwester

Beitragvon Hynky » Mi 31. Jul 2019, 20:34

ParadoX hat geschrieben:Aber 4B würde ich nur als Avant kaufen. Die Limo ist wirklich grottenhässlich!

Der Hintern ist Geschmackssache. Allerdings sehe ich hin und wieder Exemplare herumfahren, die einen schmalen, dezenten Heckspoiler an der Kante tragen, Der macht viel aus, finde ich, damit gefällt mir das sogar einigermaßen. Gegen 'nen D2 kann er aber weiterhin abstinken! :twisted:

Gruß
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