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Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

für Audi-Fahrzeuge (Neu-/Gebraucht -Wagen)

Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon Opaauto » Sa 14. Okt 2017, 11:55

Abwarten ist gut. Nachdem ja nun ein paar europäische Länder beschließen, Verbrennungsmotoren in durchaus erlebbaren Zeiträumen ganz zu verbieten, bleibt nicht mehr viel abzuwarten.
Oder Du ziehst in eines der unzähligen Länder, in denen es nach wie vor völlig egal ist, welche Farbe Dein Auspuffqualm hat. Mein Audi hat G-Kat, D3-Kaltlaufregler und ist heißer Anwärter auf ein H-Kennzeichen. Aber selbst mit dem werde ich den Tag erleben, wo meine Mitmenschen sich mit ihrem Wunsch nach gesetzlicher Strangulierung und Reglementierung durchsetzen. Dann kann ich mir Blümchen ins Schiebedach pflanzen.
Mit schmuddeligen Fingern grüßend,
Micha

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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon audi_jr » Sa 14. Okt 2017, 14:38

Mad Dog hat geschrieben:@Jürgen: Alternativen zu den von Dir genannten VAG- und BMW-Modellen kommen nicht in Frage? Mittlerweile schauen wir halt auch deutlich weiter "über den Tellerrand" (was ich noch vor fünf Jahren auch niemals gedacht hätte)...


Naja, sicher würde noch was anderes in Frage kommen. Leider ist halt durch die Wertigkeit des Innenraums eines Audi schon sehr viel auf der Abschussliste.

Nen dicker Ami V8 würde mich schon reizen, aber ein Innenraum, der schlimmer als der eines Golf 2 ist, damit kann ich leider nicht mehr.

Auf Grund dessen, dass ich ab und an mit meinem Arbeitkollegen und dessen Opel Insignia mitfahre, muss ich mittlerweile sagen, dass mich dieser auch sehr interessieren würde. Leider habe ich dazu bzgl. Rost und Motor keine Referenzen. Aber innen und auch außen finde ich den bis auf die Heckklappe der Kombis nicht schlecht. So als V6 2.8 4x4 mit LPG, warum nicht.

Leider lässt mein Budget keine große Auswahl zu an wertigen Autos.
Gruß Jürgen

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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon Rüdi » So 15. Okt 2017, 08:35

Opaauto hat geschrieben:Wir haben damals statt des Yetis den Altea XL gekauft. Denk dran, Seat ist eine Audi-Tochter, Skoda eine VW-Tochter. Da wird fein abgestuft...


Ein Kumpel hat einen Altea, beide Kotflügel durchgerostet, Garantieanträge abgelehnt weil angeblich von außen nach innen durch

Unterboden sah aus wie wenn jahrelang in Nordsee geparkt, vor allem unter den Plasteabdeckungen
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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon Opaauto » So 15. Okt 2017, 15:17

Unserer ist nach sieben nicht gerade pflegeintensiven Jahren noch rostfrei.
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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon ACQ92 » So 22. Okt 2017, 14:57

Ääääh Opaauto, das mit dem "Verbrennungsmotoren verbieten" bezieht sich auf Neuzulassungen ab diesem Zeitpunkt. Also keine Panik ;)
Und solange die Elektroautos das bleiben, was sie heute sind, nämlich überteuerte Luxusspielzeuge ohne echten Gebrauchswert, wird das Verbot noch laaange auf sich warten lassen. Also keine Panik² 8)


Gruß Torsten
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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon RivaDynamite » So 22. Okt 2017, 17:26

Ich erinnere mich da an den Golf 5 Variant (Firmenwagen) eines Kollegen. Als der Wagen 3 Jahre /ca 80.000km alt war, ist er damit in die Werkstatt gefahren wegen defekter Kennzeichenbeleuchtung. "Mal eben" Leuchtmittel wechseln. Denkste.

Fazit: Massepunkt IN der Heckklappe abgerostet. Auf Garantie ne neue Heckklappe bestellt. Die kam dann, aber hatte ebenfalls von Innen schon flugrost, sodass die (befreundete) Werkstatt sich geweigert hat diese zu verbauen und nach schriftlicher Rechtfertigung ggü. VW erneut eine neue Heckklappe angefordert hat.

Ein halbes Jahr später - der Vater meines besagten Kollegen fuhr einen damals 4 Jahre alten Golf Plus - Kennzeichenbeleuchtung defekt. Lampentausch erfolglos. Na, kommt ihr drauf was es war? :-D

Ein andere Kollege hatte an seinem Golf 5 Variant nach 4 Jahren ebenfalls dicke Rostblasen an der Heckklappe überm Kennzeichen...
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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon ParadoX » Mo 23. Okt 2017, 10:02

RivaDynamite hat geschrieben:Ich erinnere mich da an den Golf 5 Variant (Firmenwagen) eines Kollegen. Als der Wagen 3 Jahre /ca 80.000km alt war, ist er damit in die Werkstatt gefahren wegen defekter Kennzeichenbeleuchtung. "Mal eben" Leuchtmittel wechseln. Denkste.

Fazit: Massepunkt IN der Heckklappe abgerostet. Auf Garantie ne neue Heckklappe bestellt. Die kam dann, aber hatte ebenfalls von Innen schon flugrost, sodass die (befreundete) Werkstatt sich geweigert hat diese zu verbauen und nach schriftlicher Rechtfertigung ggü. VW erneut eine neue Heckklappe angefordert hat.

Ein halbes Jahr später - der Vater meines besagten Kollegen fuhr einen damals 4 Jahre alten Golf Plus - Kennzeichenbeleuchtung defekt. Lampentausch erfolglos. Na, kommt ihr drauf was es war? :-D

Ein andere Kollege hatte an seinem Golf 5 Variant nach 4 Jahren ebenfalls dicke Rostblasen an der Heckklappe überm Kennzeichen...

Ganz normal.
Passat, Golf 5/6, Touran, etc haben das alle in den Baujahren.

Aber das sit noch nix.
Letzte Woche hatten wir nen Golf 7 hier. Bj 2014 mit 51000km.
Der Vorderachsrahmen hatte schon deutlichen kantenrost und an der Hinterachse blätterte die Farbe in Fingernagelgroßen Bröckchen ab.
Sämtliche Schrauben und Anbauteile unter dem Auto waren rostig!
Die Längsträger vorne hatten nur einen Hauch von Grundierung drauf...
Sowas hält doch keine 15 Jahre!
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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon josefini1 » Mo 23. Okt 2017, 10:12

Hi, wenn ich das so lese, sollte man bei den Neuwagen also erstmal bei Auslieferung das große Programm mit Hohlraumversiegelung und Unterbodenwachs durchziehen wie weiland in den 70ern.

Sorry, aber was kann man denn dann überhaupt heutzutage noch kaufen, auch außerhalb des Kdf-Konzerns?

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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon audi_jr » Mo 23. Okt 2017, 10:44

josefini1 hat geschrieben:Hi, wenn ich das so lese, sollte man bei den Neuwagen also erstmal bei Auslieferung das große Programm mit Hohlraumversiegelung und Unterbodenwachs durchziehen wie weiland in den 70ern.

Sorry, aber was kann man denn dann überhaupt heutzutage noch kaufen, auch außerhalb des Kdf-Konzerns?

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Das ist eine gute Frage, die ich mir derzeit aus aktuellem Anlass auch stelle.

Entweder komplett emotionslos das billigste und einfachste was es gibt, dass man dann nach 5 Jahren zum Entsorger fährt oder man sucht die letzten guten alten.

Weil ich hab kein Bock drauf, mir jetzt für ne knapp 5-stellige Summe ein Auto zu kaufen, dass dann nach 2-3 Jahren so aussieht, wie mein jetziger A6. Daher ist der A8 derzeit mein Favorit. Leider kann ich meine Frau davon noch nicht so recht überzeugen.

Aber mal schauen, was die Zeit so bringt......

Leider ist unsere aktuelle Gesellschaft so gepolt, dass es fast nur noch um Geld Geld Geld geht. Der andere Punkt neben Geld ist Umwelt, wobei hier erst Geld und dann Umwelt kommt. Würde man das nämlich anders rum handhaben, dann würde man heute wieder Autos produzieren, die 15-20 Jahre halten und nicht nach 5-7 Jahren eigentlich schon der Entsorgung zugeführt werden sollten. Aber wer denkt schon langfristig, wenn er nur kurzfristig das sagen hat?
Gruß Jürgen

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Re: Rost - Anfälligkeit diverse Fahrzeugtypen

Beitragvon Mad Dog » Mo 23. Okt 2017, 11:32

josefini1 hat geschrieben:...Sorry, aber was kann man denn dann überhaupt heutzutage noch kaufen, auch außerhalb des Kdf-Konzerns?...

Ne Pferdekutsche!
:mrgreen:

Ernsthaft, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich wäre absolut bereit, den Premium-Preis für deutsche so genannte Premium-Hersteller zu bezahlen. Aber wenn (je nach Modell und Ausstattung) selbst ein Mittelklasse-Fahrzeug wie A4/Dreier/C-Klasse/Passat/... zwischen 40k€ und 70k€ kostet, dann erwarte ich verdammt nochmal auch, dass die Qualität stimmt und die Karren nicht nach wenigen Jahren das Rosten anfangen und die Technik spinnt.
DANN kann ich mir nämlich auch nen Koreaner, Japaner, Italiener o.ä. für die Hälfte oder vielleicht zwei Drittel des Preises kaufen.

Das allgemeine Problem mit den Lackierungen kenne ich auch von meinem 2 Jahre alten Passat. Eigentlich verdient das, was dort auf's Blech aufgehaucht ist den Begriff "Lackierung" überhaupt nicht. Selbst bei minimalen Oberflächenkratzern (welche man früher weg polieren konnte, weil ne vernünftige Lackdicke und eine ordentliche Klarlack-Schicht vorhanden waren) ist man wirklich sofort bis auf die Grundierung durch. Selbst bei noch so kleinen Oberflächenbeschädigungen (z.B. Vogelschiss, welcher ein, zwei Tage auf dem Lack verbleibt): Polieren unmöglich, weil sofort durch bis auf die Grundierung - so geschehen beim A4-B9 eines Kollegen. Bei einem anderen Kollegen mit anderthalb Jahre altem Dreier-BMW ist das übrigens auch nicht besser, der hat auch schon ne neu gelackte Motorhaube.

Aufgrund der Tatsache, dass bei mir die Garage voll ist (90er, S8, Z06 und Motorrad) stehen unsere Alltagsautos (A2 und Passat) draußen auf dem Hof. Und was soll ich sagen: Mittlerweile sind am Passat im Lack "Ablaufnasen" vom Regenwasser unterhalb der A-Säulen an den vorderen Türen vorhanden, welche beim Waschen nicht mehr weg gehen. Wirklich auf jeder Seite einmal senkrecht die komplette Tür runter. Und wie gesagt: Polieren ist nicht.

Und die Drecksäcke von Herstellern verkaufen einem das dann auch noch ernsthaft als Innovation, weil geringere Lackdicke = weniger Gewicht = besser für die Umwelt...

Der 17 Jahre alte A2 mit 300tkm steht vom Lack her inzwischen besser da, als der 2 Jahre alte Passat (Listenpreis ca. 45k€) daneben. Das Thema Tiguan oder Yeti ist aus genau diesen Qualitätsgründen höchstwahrscheinlich gegessen. Wenn in ein paar Jahren der A2 gegen ein kompaktes SUV getauscht wird (meine bessere Hälfte will sowas halt haben), dann wird's wohl eher "Renegade", "Mokka", "Sportage" oder "Tucson" heißen.
Ich geb' jedenfalls nicht 12...15k€ für nen 5..6 Jahre alten Gebrauchtwagen aus dem KDF-Konzern aus (nett gesagt, Josefini! ;) ) dem ich beim Rosten zuschauen kann.

Mit den "guten alten" Audis aus den 90ern ist das übrigens auch nicht so ganz unproblematisch. Qualitativ sicher das Beste, was dort je vom Band gelaufen ist. Fest steht aber, dass diese Autos auch wenn sie noch so regelmäßig gewartet wurden ihre Alters-Wehwehchen bekommen. Da platzt mal ein Kühlerschlauch, oder der Heizungskühler wird undicht, dann ist mal n Radlager fällig, ne Bremse geht fest, oder die Stoßdämpfer müssen neu. Vor ner guten Woche am A2 hinten die Bremsseile erneuert, weil eins davon quasi fest saß. Infolgedessen ist eine der Bremsen hinten ebenfalls runter, und die Trommel wollte nicht ab, weil die Nachstellmechanik fest gegangen war.
Außerdem ist mir dabei aufgefallen, dass das mittlere Seil (der Seilzug zum Handbremshebel) ebenfalls neu muss, weil es nur noch an drei oder vier Fäden hängt. Dafür muss aber die Mittelkonsole ausgebaut werden - freu ich mich jetzt schon drauf...
:roll:
Kurzum: Das mit den "guten alten Autos" ist problemlos, wenn sie als Dritt- oder Viertfahrzeug laufen. Oder wenn man auch mal mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit kann, weil man auf ein Ersatzteil wartet oder gerade beruflich/terminlich einfach nicht dazu kommt, das Auto von heut auf morgen instand zu setzen. Wenn man aber auf das Auto angewiesen ist, weil man täglich hundert Kilometer Arbeitsweg zu bewältigen hat, dann ist das mit nem 20..30 Jahre alten Auto so ne Sache....

Gruß

Christian
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