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B1 Typ82

für Audi-Fahrzeuge (Neu-/Gebraucht -Wagen)

B1 Typ82

Beitragvon Teddysixtynine » Di 6. Feb 2018, 17:01

Ich hätte da nen:
Audi 80 B1,
Typ 82,
EZ 15.03.78,
40 KW
Zweitürig
20180206_154242.jpg


Hab noch nicht mehr genaue Angaben weiter. Wenn's Wetter zulassen tut, Hasdan mich lässt, schau ich mal am WE genauer.
Aber erster Augenschein und Infoabringen von Hassan, innen und Kofferraum Top. Rostfrei... naja keine weitere Ahnung aber so vom Zaun aus macht er nen tollen Eindruck, auch Rosttechnisch. Eigendlich nichts zu sehen... unten schaun wir mal.
Wo setzt denn mal da an, gegebenenfalls er ist so wie man auf den ersten Blick betrachten kann?
Ok, so billig wie möglich is klar, aber mal nüchtern betrachtet...

Gruß Stephan
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Re: B1 Typ82

Beitragvon Jan867 » Di 6. Feb 2018, 18:07

Huhu Stephan,

1,3 l mit Einfachvergaser. Reeller Wert: 50,--. Liebhaberwert ohne TÜV, aber vollständig mit Papieren: 500-800,--. Für Hassan viel Geld, denn vermutlich hat er ihn bei einem Opa aus der Scheune geholt, der ihn dort von 30 Jahren eingemottet hat. Gratis. Die Erben waren froh, daß sie nur 200,-- für die Abholung bezahlen mußten.
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Re: B1 Typ82

Beitragvon kai 1 » Mi 7. Feb 2018, 00:39

hallo

also wenn die blechsubstanz gut ist , ich find den auch recht chic :mrgreen:

ich würde da mit 200 € anfangen als angebot , so wirklich teuer und im hype sind die autos ja nicht

Mfg Kai
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Re: B1 Typ82

Beitragvon Kai » Mi 7. Feb 2018, 05:38

Hallo

Macht das Auto mal nicht schlechter als es ist...

Ich habe letzes Jahr meinen Audi 80 Typ81 verkauft. 1.6er 75ps Nullausstatter, kein Rost, innen gut, Technik gut, Lack nicht so toll (paar Dellen, eine Tür nachlackiert).
H-Abnahme gemacht aber TÜV abgelaufen (hab ihn mit 07er gefahren )

Dafür habe ich fast 3000€ bekommen!

Die Zeiten in denen man solche Autos für ein paar hunderter bekommt sind eigentlich vorbei, es sei denn der Verkäufer weiß nicht was er da verkauft...

Ich würde sagen bei dem Auto ist alles Bis 1000€ ein Schnäppchen, bis 1500€ fair.

Natürlich vorausgesetzt Technik ist gut und kein nennenswerter Rost.
Durchrostungen oder technische defekte schmälern den Preis natürlich erheblich.

Mfg kai
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Re: B1 Typ82

Beitragvon Andreas » Mi 7. Feb 2018, 12:53

Moin,

an der Kaufberatung kann ich mich etwas beteiligen. Die Preisentwicklung ist tatsächlich enorm. Wobei 3000 für einen 1,3er schon recht heftig wäre.

Technisch ist die Reihenfolge einfach. Das Wichtigste immer zuerst: hintere Sitzbank hochklappen und das Bodenblech in den Ecken hinten begutachten. Darunter sitzt die Aufnahme der (seitenversatzfreien :mrgreen: ) Hinterachse. Man braucht sich also nicht unters Auto zu legen, um die K.O.-Baustelle zu prüfen. Das nächste sind die Schweller - auch von innen ansehen. Teppiche hochziehen und man weiß Bescheid. Rost an den hinteren Radläufen ist auch von Übel, da unangenehm zu schweißen. Bei Autos, die viel Sonne gesehen haben, werden die Scheibengummis schnell rissig, was natürlich zu Rost führt.

Alles im Sonntagsanzug prüfbar.

Technisch gibts keine wirklichen Probleme. Eventuell beschädigte Rahmenlängsträger vorn sind durch B2-Teile ersetzbar (auch wenn die Teilenummern differieren). Ich meine, auch B3-Teile passen noch. Federbeine sollte man ersetzen, da die Lenkhebel katastrophal rosten. Die mit den "löffelförmigen" Lenkhebeln passen natürlich und gehören rein. Die Schwimmrahmenbremse gehört ebenfalls ersetzt.

Der 1,3er Motor ZA ist ein 827er mit Tassenstößeln. Im Inland mit 55 PS, für Export mit 60 PS. Die 5 Mehr-PS sind nur durch die Nockenwelle erzielt. Es ist diejenige, die serienmäßig in den 1,6-Liter-Motoren vorhanden ist. Der Austausch lohnt sich! Auch wenn der B1 mit seinen 850 kg auch mit 55 PS sehr lebendig ist.

Wichtig ist, daß man wegen der noch nicht gehärteten Ventilsitze "Bleiersatz" fahren muß! Sollte das beim Vorbesitzer nicht gemacht worden sein, sind eingeschlagene Ventilsitze zu befürchten. Beim Einstellen der Ventile (mittels Shims) erkennt man das sofort an besonders dünnen Plättchen, so ab 3,2 und weniger. Dünnere Plättchen als 2,8 sind riskant, da sie leicht von der Nockenwelle mitgenommen werden.

Naja und so weiter... insgesamt ein sehr spontanes, agiles Auto. Vergaserversionen hängen unglaublich am Gas, der direkte Vergleich zur K-Jet des GTE-Modells zeigt das. Drehfreudig sind sie alle!


Andreas ;)
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Re: B1 Typ82

Beitragvon Jan867 » Mi 7. Feb 2018, 13:05

Naja und so weiter... insgesamt ein sehr spontanes, agiles Auto. Vergaserversionen hängen unglaublich am Gas, der direkte Vergleich zur K-Jet des GTE-Modells zeigt das. Drehfreudig sind sie alle!

ähem, ich finde, jetzt übertreibst Du ein wenig. Man kann den Motor drehen wie man will, über 100 kommt da nicht mehr viel. Kommt ja auch auf den Vergleichskandidaten an, wenn Du damit die Ente oder den R4 meinst, hast Du wohl recht.
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Re: B1 Typ82

Beitragvon Andreas » Mi 7. Feb 2018, 13:20

Nö.

Ich rede nicht von Fahrleistungs-Meßwerten, sondern vom Fahrgefühl. Natürlich ist der Vergasermotor spontaner in der Gasannahne als jeder K-Jet-Motor!

Ich weiß nicht, wie viele B1-Modelle ich gefahren habe, jedenfalls zweistellig. Ein paar habe ich ja immer noch. Der 1300er schafft knapp 150 (von wegen Ente!!!), die 75-PS-Motoren schaffen immer 160 km/h, der GTE mit 110 PS nicht viel über 180 km/h. Wobei beim GTE unter 4000/min tote Hose ist. Auch wenn man den Heronmotor bis 8000/min drehen konnte, ist die spontane Gasannahme der Vergasermotoren überlegen - was aufgrund der K-Jet-Stauklappe auch logisch ist. Wichtig ist, daß diese Motoren auch gefordert werden! Wer nur schleichend fährt, muß auf Dauer Einbußen in der Leistungsfähigkeit hinnehmen.

Der 1300er hat ein kürzer übersetztes Getriebe. Das Fahrgefühl ist damit dem der 1,6er-Varianten sehr ähnlich, wenngleich die objektiven Werte nicht erreicht werden (wäre ja auch noch schöner...).
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Re: B1 Typ82

Beitragvon Jan867 » Mi 7. Feb 2018, 13:42

Naja, wenn Du meinst...

Ich bin den 1,3er gefahren, auch die YN- und YV-Motoren. Spaßig fand ich daran gar nichts. Unter 2500 Touren nichts los, vor dem Überholen immer runterschalten, damit mindestens 3000 Toren anliegen, was ein heftiges Gedröhne zur Folge hatte (machte nix, die Mucke war noch lauter), und über 5500 Touren kam dann gar nichts mehr.

Weiß nicht, habe da nichts Gutes in Erinnerung.
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Re: B1 Typ82

Beitragvon 44_TR » Mi 7. Feb 2018, 13:54

Hallo,
bei diesem Anblick kommen bei mir Erinnerungen hoch.
Ich bekam 1989 einen 1.Hd. Audi 80 1,3 55PS Bj 1977 (also B1 Facelift) mit dem EA 827 Motor (MkB: ZA) geschenkt.
Der Vorbesitzer hatte sich ein neues Auto gekauft.
Daten 43.000km, 1.Hd. rot, beige Innenaustattung, Zweitürer. 4-Gang

Meine Freundin wollte ihn unbedingt haben und ich habe angefangen das schöne Auto zu reparieren...
Ungefähr 50 Einschweißbleche und eine Komplettlackierung später gab es dann auch frischen TüV.

Das Auto hat einige Jahre brav seinen Dienst verrichtet...
Aber so faul wie der vor 30 Jahren schon war.... ein Bekannter hatte einen aus BJ 76 - der wurde irgendwann nach vielen Blechen mit Haken am Dach vom Schrotti abgeholt - da war die komplette Hinterachs-Aufnahme rausgefault...

Da ich selbst diverse Typ 43 (Meine waren Bj.77-82) gefahren habe und das Thema Rost IMMER Thema war, würde ich (Ersatzteile gibt es gar keine mehr) sowas nicht mehr angehen.
Ich hab 1990 alles aus der Epoche entsorgt...

Gruß
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Re: B1 Typ82

Beitragvon Andreas » Mi 7. Feb 2018, 14:02

Unter 2500... ja klar, dafür waren diese Motoren noch nicht gebaut :D - das kam ja erst in den 80ern auf (bei Audi).

Und über 5500... also, die Höchstgeschwindigkeiten wurden immer über 6000/min erreicht, auch wenn die Nenndrehzahlen etwas darunter lagen. Es ist aber. wie ich sagte: die alten 827er müssen bei Laune gehalten werden! Wer damit nur bummelt, wird mit Zeitstrafen infolge Leistungseinbruch belegt :mrgreen:

Eher hatte ich mit dem Einwand der strömungs-ungünstigen Karaosse gerechnet. Dazu ist daran zu erinnern, daß der Luftwiderstand das Produkt aus Stirnfläche und cw-Wert ist. Die Stirnfläche der B1-Modelle ist mehr als zierlich, weshalb auch bei höherem cw-Wert der Luftwiderstand kaum höher ist als bei den meisten heutigen "Autos".

Vielleicht solltest du mal ein Treffen des Audi80-GT/GTE-Clubs besuchen... finden aber nur selten im Norden statt. Da gibt es B1-Modelle von 55 bis 400 PS zu erleben. Wobei die 1300er auch vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft sind (es sei denn, sie haben noch nicht die bessere Export-Nockenwelle erhalten :lol: ).

P.S. mit dem letzten Beitrag überschnitten. Was Ersatzteile betrifft, sieht es nicht schlimmer aus als beim B2. Rost ist natürlich das Hauptthema, aber es gibt eben auch die "Montagsautos", die völlig aus der Art schlagen. Ich habe ja oben die entscheidenden Stellen aufgezählt.

Was Schweißen betrifft... tchja da scheiden sich die Geister! Ich mache es auch nicht so gerne. Aber stell dir mal vor, du hast nen Unfall mit nem B3. Dann mußt du schweißen - und dann wirst du die Vollverzinkung mehr als verfluchen!
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