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[A4 B5] Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon Ricoz » Mi 9. Jan 2019, 15:52

Ich hätte da ja mal eine Frage die Grüne Plakette ist glaub ich seit 2013 auf dem Markt wer ist den wegen der schonmal kontrolliert wurden?
Das einzige mal wo ich mal einen Hinweis deswegen bekommen habe war als ich mit dem Auto meiner Mutter beim TÜV war und der Prüfer meine das Kennzeichen würde nicht mit der Plakette übereinstimmen (Plakette war noch vom Vorbesitzer drin daher stimmte das Kennzeichen nicht überein).
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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon Cemi » Mi 9. Jan 2019, 16:14

Mad Dog hat geschrieben:Sollte es tatsächlich so kommen, dass Du mit dem B5 nicht mehr zu Deinen Eltern und zur Arbeit fahren darfst, dann würde ICH an Deiner Stelle den B5 trotzdem behalten und mir zum Arbeits-Pendeln irgendeine günstige Zweit-Kiste mit Euro-3 oder Euro-4 dazu holen (z.B. nen Polo 9N oder so).


Nee anders:

Dieselumfahren.jpg


8)
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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon Jan867 » Mi 9. Jan 2019, 17:53

derbenni hat geschrieben:@jan867

Ich finde das auch nicht lustig. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los das es wenige Leute interessieren wird wenn ich mich jetzt mit einer gelben Weste auf die nächste Kreuzung stelle um den Verkehr zu stoppen und dadurch meinen Protest kundzutun.

die Gelbwesten mit den Deutschen umzusetzen kann man sich eher nicht vorstellen. Deshalb ist das momentan auch nicht die treffende Form von Protest. I. d. Regel interessiert sich niemand für ein Problem, wenn es ihn nicht betrifft. Mit den wenigen Youngtimern in D wird der Protest also überschaubar bleiben.

Genauso wie bei der DUH. Wen hat es interessiert? Kaum jemanden. Sie haben sich einfach die Fakten herangezogen und Klage eingereicht. Allerdings haben sie auch Tojoda als Finanzier im Rücken, das hilft schon mal sehr viel weiter. Und die Richter haben dann aufgrund der Faktenlage entschieden. Und so machen wir das jetzt auch. Erstmal her mit den Fakten, und dann sehen wir weiter.

Jotota würde das übrigens auch nicht gut finden, wenn die Youngtimer weiterfahren.
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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon Andreas » Mi 9. Jan 2019, 18:27

Mad Dog hat geschrieben:Sollte es tatsächlich so kommen, dass Du mit dem B5 nicht mehr zu Deinen Eltern und zur Arbeit fahren darfst, dann würde ICH an Deiner Stelle den B5 trotzdem behalten und mir zum Arbeits-Pendeln irgendeine günstige Zweit-Kiste mit Euro-3 oder Euro-4 dazu holen (z.B. nen Polo 9N oder so).


Genau DAS würde ich niemals tun!!! Wenn die deutsche Autoindustrie mich über ihre politischen Handlanger zwingt, mir ein - neues oder zusätzliches - Auto zu kaufen, wäre das niemals ein Produkt dieser Produzenten! Ein Polo wäre also "politisch" ein No-Go. Ausländische Kleinwagen sind außerdem billiger in der Anschaffung.

So ungern man das auch zur Kenntnis nehmen möchte: gerade die deutschen Autobauer sind klare Profiteure der Abmahnattacken durch die die Deutsche Dummwelthilfe. Deshalb glaube ich auch nicht, daß keine Gelder von VW, DB oder BMW zur DUH fließen.
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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon Mad Dog » Mi 9. Jan 2019, 19:33

@ Andreas: .... äääähm ... grundsätzlich stimme ich Deinen Gedanken ja zu. Ich würde mir unter den gegebenen Umständen auch keinen neuen Polo kaufen.
Aber Dir ist schon bewusst, dass ein Polo 9N ab 2001 gebaut wurde und mittlerweile für deutlich unter 1.000 Euro zu bekommen ist... ? Damit unterstützt Du VW jedenfalls nicht mehr. ;)

Einen 15 Jahre alten FRANZOSEN hingegen würde ICH mir beispielsweise keinesfalls kaufen. Jedenfalls nicht, wenn ich zuverlässig ankommen möchte. :mrgreen:

Gruß

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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon Andreas » Mi 9. Jan 2019, 20:25

Hallo Christian!

Ich habe mit dieser Argumentation schon gerechnet... natürlich kann man mit dem Boykott auf dem dritten Gebrauchtwagenmarkt dem Hersteller nicht direkt schaden.

Es geht dabei aber um etwas anderes, nämlich um das Image. Der dritte Markt zieht den zweiten runter, der zweite den ersten - und der das Neuwagengeschäft. Wenn der Wiederverkaufswert in den Keller geht, dann schadet das auch demjenigen, der sich alle zwei Jahre einen Neuwagen kauft! Das ist ein Domino-Effekt.

Man könnte andererseits ja auch meinen, ein kompletter Neuwagen-Boykott auf dem deutschen Markt interessiert die Hersteller nicht, weil sie ohnehin ihren Hauptabsatz längst im Ausland (China) machen. Das stimmt jedoch nicht - weil das Ansehen der Marken auch im Ausland drastisch sinkt, wenn der Heimatmarkt den eigenen Herstellern die kalte Schulter zeigt (Beispiel USA). Irgendwo muß man eben anfangen...

Gruß,
Andreas
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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon 44_TR » Mi 9. Jan 2019, 21:11

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Flensburg, 4. Dezember 2018. Mit 272.674 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) lag der November 2018 um -9,9 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats. Insgesamt kamen im Jahresverlauf somit knapp 3,2 Millionen Pkw zur Neuzulassung und damit +0,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.
65,9 Prozent (-6,3 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 34,1 Prozent (-16,1 %) privat zugelassen.

Einen zweistelligen Zuwachs konnten die deutschen Marken Mini mit +27,9 Prozent und BMW mit +11,5 Prozent in der Neuzulassungsstatistik verzeichnen. Für Mercedes (+6,0 %) und Ford (+4,4 %) wies die Statistik jeweils eine einstellige Steigerung aus. Rückgänge zeigten sich bei Porsche mit -54,6 Prozent am deutlichsten, gefolgt von Audi mit -42,6 Prozent und VW mit -15,4 Prozent. Mit einem Anteil von 18,1 Prozent war VW trotz des Rückgangs anteilsstärkste Marke.

Bei den Importeuren sorgten Mitsubishi (+30,6 %) und Volvo (+30,1 %) für die höchsten Zulassungssteigerungen in der Monatsbilanz. Skoda war mit 6,3 Prozent die anteilsstärkste Importmarke.

[...]
Fahrzeuge der Kompaktklasse (22,6 %/-12,5 %) dominierten auch im November 2018 bei den Neuzulassungen, gefolgt von den SUVs (18,8 %/+3,3 %), den Kleinwagen (14,8 %/-8,1 %) sowie der Mittelklasse (10,1 %/-19,6 %).

Trotz eines Rückgangs von -12,5 Prozent bildeten die Benziner (163.420 Pkw) mit 59,9 Prozent die häufigste Kraftstoffart, gefolgt von Dieselaggregaten (92.642 Pkw), die mit einem Anteil von 34,0 Prozent um -10,0 Prozent zurückgingen. Es kamen 4.262 Elektro-Pkw (1,6 %/+40,6 %) und 11.672 Hybride (4,3 %/+34,7 %), darunter 2.004 mit Plug-in (0,7 %/-38,5 %) zur Neuzulassung. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die flüssiggas- (LPG) (409 Pkw/-13,2 %) beziehungsweise erdgasbetriebenen (CNG) (250 Pkw/-64,6 %) Neuwagen.
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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon Cemi » Mi 9. Jan 2019, 22:15

Jan, nur damit wir bei den Fakten bleiben, ohne Wertung: Toyota hat die DUH nicht"finanziert". Deren Beitrag lag bei unter 1%. Und wegen der aktuellen Diskussion haben sie letztes Jahr die Zahlung ganz eingestellt.
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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon Jan867 » Do 10. Jan 2019, 15:15

Cemi hat geschrieben:Jan, nur damit wir bei den Fakten bleiben, ohne Wertung: Toyota hat die DUH nicht"finanziert".

Toyota? Hatte ich die überhaupt erwähnt ;) ? Aber wenn wir schon dabei sind, so sorgen sie seit 20 Jahren dafür, daß es der DUH besser geht.




Deren Beitrag lag bei unter 1%.

das mag vielleicht sein, aber eine 5stellige Summe war es trotzdem.




Und wegen der aktuellen Diskussion haben sie letztes Jahr die Zahlung ganz eingestellt.

wegen der aktuellen Diskussion, oder weil sie Bedenken haben, unter die Räder zu geraten, die sie selbst angerollt haben?
Verstehe mich nicht falsch, eine Institution, die frei von Lobbyismus ist und nach bestem Wissen und Gewissen handelt, erzeugt bei mir Respekt. Nachdem öffentlich wurde, daß sie sich auf eine "Unterstützung" mit Toyota verständigt haben, haben sie meine Sympathie uneingeschränkt verloren.
FAZ hat geschrieben:In der Branche ist nicht bekannt, dass die Umwelthilfe einen Toyota-Diesel geprüft hätte

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(ist auch nicht mehr notwendig, Toyota hat die Abschaffung des Diesels längst beschlossen)



Darüber hinaus, hat die DUH scheinbar vor, eine Klage wegen fehlendem Tempolimit 120 auf der BAB anzustrengen. Auch hier darf man fragen, von welchem Lobbyisten dieses angestoßen wurde. VW z. B. will zukünftig keine Verbrennungsmotoren mehr bauen, und setzt auf die E-Mobilität. Die Nutzbarkeit von Emobilen oberhalb von 120 ist teilweise sehr eingeschränkt.

Diesbezüglich rücken auch die Gedanken von Andreas in greifbare Nähe:
Andreas hat geschrieben:Deshalb glaube ich auch nicht, daß keine Gelder von VW, DB oder BMW zur DUH fließen.




Um bei so viel OT noch etwas zum Thema beizutragen:
Essen hat geschrieben:Ab 1. Juli 2019 dürfen in diese Umweltzone keine Dieselfahrzeuge einschließlich EURO 4 sowie Benzinfahrzeuge unter EURO 3 mehr einfahren

wenn ich das korrekt interpretiere, ist D3 unterhalb von EURO 3 eingeordnet.
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Re: Fahrverbot kommt - EURO3 Umrüstung?

Beitragvon audiavus » Fr 11. Jan 2019, 07:02

Jan867 hat geschrieben:[wenn ich das korrekt interpretiere, ist D3 unterhalb von EURO 3 eingeordnet.


jap, D3 ist zwar etwas besser als die Euro 2, aber eben nicht gleich mit Euro 3, sprich "EU Standart" gesehen ist D3= Euro 2
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