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Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutzes

Allgemeines aus den Bereichen: Auto, Verkehr, Recht, Szene usw... was nicht direkt mit Audi zu tun hat.

Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon audiavus » Mo 16. Sep 2019, 08:22

Andreas hat geschrieben:
audiavus hat geschrieben:Jezt hätt ich grad über Lust mir ne BN Brülltüte untern 20V zu hängen, quasi als Statement wie ein MOTOR (und Sounddesigneter Schnickscknack oder gar Lautsprecher) klingt......


Hab ich gemacht, allerdings untern 10V.



das hört sich dann noch ne Ecke Kerniger an :mrgreen:
Der Grund der mich ein bisschen daran hindert: dann wirkt man Quasi etwas als Deppenmagnet für die "Golfklappenauspuffheinis", die dann meinen sie wollen spielen....


PS: mir ist grad erst aufgefallen das ich in dem Satz oben ein "nicht" vor "Sonddesigneter"vergessen hab :lol:
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon 5-ender » Mo 16. Sep 2019, 10:08

Die Klappenauspuffanlagen gehören verboten! Das Problem an denen
ist, daß die oft manipuliert werden, daß die bei allen Geschwindigkeiten
offen sind. Gegen diesen Radau ist auch mein 10-Ventiler, mit Fox-Anlage,
kalter Kaffee. Bei uns im Ort ist ein solcher Depp, mit seinem M3 unterwegs.

MfG Chris
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon Andreas » Do 19. Sep 2019, 23:14

Bei mir ist das im LL nur dumpfes Gebrabbel :mrgreen: Ich starte ja auch grundsätzlich nur im Leerlauf, um niemand zu erschrecken.

Im Dorf max. 2000/min. Unterwegs dröhnte es dann (ohne daß was irgendwo berührt hätte) so gewaltig, daß ich auf der Bühne mal ALLES neu ausgerichtet habe... auch das Powerflex-Lager am Diff habe ich ausgebaut und erheblich dünner gestaltet. Seitdem gehts eigentlich. Dabei hab ich den BN nur angeschafft als Waffe gegen Korrosion. Außerdem hält er wegen geringeren Durchmessers mehr Abstand zum Kofferraumboden, was thermische Vorteile für seinen Inhalt hat :D

Zurück zum Thema: derzeit wird wirklich ALLES verteufelt, was irgendwie mit Lebensfreude zu tun hat. Niemand soll sich dahingehend outen, daß er noch "gut drauf" ist. Für mich letztlich nichts als gnadenloser Neid bei den Gesichts- und Gefühllosen.

Wahre, endgültige, himmlische Ruhe findet man nur auf dem Friedhof - als Dauerbewohner. Viele können das anscheinend nur schwer abwarten...


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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon Jan867 » Fr 20. Sep 2019, 12:28

Hallo Jungs,

so schlimm ist es doch nun auch nicht, daß man sich gleich die Radieschen von unten bekucken sollte. Momentan gibt es antriebstechnisch noch keine Alternative, bis das so weit ist, fahren wir alle Oldies. Und nach uns die Sintflut... In HH denken sie schon wieder laut darüber nach, die Dieselfahrverbotszonen aufzulösen:
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Ist das nicht geil, ein Grüner will das Fahrverbot aufheben? :applause:

Heute haben sie ihren Hype, morgen kommen sie auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn sie feststellen, daß sie ihr Smartphone mit Atom- oder Kohlestrom aufladen müssen, und daß der Urlaub auf Malle so viel CO² produziert, daß Papi dafür 1 Jahr Diesel fahren kann.

Auspuffklappenanlagen haben nichts mit Spaß machen zu tun, daß ist alles nur große Kacke. So ein 4Ender hört sich einfach nur übel an, da hilft kein Lärm. Denkt man an das Vid, wo die Uddels Ali hochgenommen haben, als er mit dem geborgten Sternenkreuzer den Proll machte, da könnte ich heute noch drüber lachen... :mrgreen:
Grüße
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon scotty10 » So 22. Sep 2019, 00:55

Nabend,

Ich sag an dieser Stelle mal:
"Back to the Roots"

"Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutzes"

Nun - Klimaschutz ist das Eine und Automobilkultur das Andere.

In puncto Automobil ist es doch heutzutage so, daß alles immer schicker und gleichzeitig billiger sein muss.
Billig, Billiger, am Billigsten - aber mit maximaler Leistung und Ausstattung.

Wenn man einen Gebrauchtwagen angeboten bekommt der 150 TKm und mehr "auf der Uhr" hat ,
kommt schon Widerwillen auf diesen zu kaufen.
Bei noch mehr Km "auf der Uhr" taugt der nur noch "für Afrika".
(aber lassen wir Afrika mal aussen vor)

Warum ist das denn so ?
Nun - der Mensch ist leider ein "Herdentier".
Es wird instinktiv "der Herde" hinterher gerannt.
(Mein Nachbar hat sich ein neues/anderes Auto gekauft, obwohl sein letztes erst 3 oder 5 Jahre alt war ?
Ich will sowas auch haben !)
Und es wird gemacht/gekauft.
Egal ob das sinnvoll ist oder nicht.

Und was machen die Hersteller ?
Unter dem Aspekt der maximalen Gewinn-Optimierung wird natürlich auf die Kundenwünsche eingegangen.
Es wird an jeder erdenklichen Ecke am Auto gespart, "was das Zeug hält" (!),
weil der dumme/verblödete Endverbraucher den Schrott trotzdem kauft, weil er "schick , hipp und modern" aussieht.
Absolut Logisch !

ABER:
Was sich im Endeffekt wirklich in puncto Automobil-Kultur durchsetzen wird (durchgesetzt haben wird),
das wird sich wahrscheinlich erst in 20 Jahren oder mehr zeigen.

Kultur - so wie wir diese heutzutage nennen - (egal in welchem Bereich unseres Lebens) - hat sich immer erst später
als wahre Kultur herauskristallisiert.

Naja - und die Nummer : "Klimaschutz und Automobil" - hmm -
...was soll ich sagen ???
E-Mobilität ist gerade "hipp und In" und wird in "D" propagandistisch hochgepeitscht ohne Ende.
Aber in welcher Art und Weise es wirklich umgesetzt werden kann steht in den Sternen.
Brachiale Umbrüche von Heute auf Morgen wird es mit Sicherheit nicht geben,
denn dann wären z.B. Saudi Arabien, Katar usw. ab sofort bettelarm und die ganzen großen Ölkonzerne müssten Konkurs anmelden.

Also "Ruhig Blut" und nicht verrückt machen lassen !
Gruss Scotty

Freiheit für die Brennräume !
Weg mit Ruß und Ölkohle !
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon audiavus » So 22. Sep 2019, 08:32

scotty10 hat geschrieben:[
In puncto Automobil ist es doch heutzutage so, daß alles immer schicker und gleichzeitig billiger sein muss.
Billig, Billiger, am Billigsten - aber mit maximaler Leistung und Ausstattung.


Naja, ich finde es eher Schlimmer das das Zeug unbezahlbar ist und trotzdem billig, billiger, am billigsten Produziert wird. Sprich man bekommt selbst wenn man viel Geld für Qualität ausgibt billigmurks, kenn das von meim Kumpel aus erster Hand der bei nem Automobilzulieferer in der Qualitätskontrolle arbeitet...
Wenn man einen Gebrauchtwagen angeboten bekommt der 150 TKm und mehr "auf der Uhr" hat ,
kommt schon Widerwillen auf diesen zu kaufen.


ach das war auch schon früher so...
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon Jan867 » Mo 23. Sep 2019, 12:06

scotty10 hat geschrieben:Brachiale Umbrüche von Heute auf Morgen wird es mit Sicherheit nicht geben,
denn dann wären z.B. Saudi Arabien, Katar usw. ab sofort bettelarm und die ganzen großen Ölkonzerne müssten Konkurs anmelden.

...was mich nicht wirklich stören würde. Dann würden sie merken, daß man für sein Geld auch mal arbeiten muß.
Davon mal abgesehen, fangen die Araber schon an, die Wüstensonne einzufangen und als Biostrom oder Biowasserstoff zu verkaufen. Das Öl können sie dann ja noch in ihrem eigenen Land verbraten. Ist sowieso egal, ob das Thermometer auf 45 oder 50° steigt. Im Prinzip gehört die Wüste seit 100derten von Jahren zum verlorenen Land. Ob man da lebt, oder auf dem Mars, es ist beides unerträglich.

Aber jetzt kommt für die Erdbevölkerung ja noch Grönland hinzu. Ist doch toll, irgendwo fällt was weg, und woanders kommt was Neues hinzu. Deswegen will Donald Dump es ja auch kaufen.

Und die Russen, die sich doch eigentlich freuen könnten, daß es in Sibirien wärmer wird, versinken im Moor weil der Boden auftaut.

Munter bleiben, die Autokonzerne können zukünftig in D 40.000.000 neue Autos in D verkaufen, das Geschäft lassen die sich nicht entgehen. Die müssen nur noch den passenden Antrieb entwickeln. Wird schon, sonst machen es die Schinesen...
Grüße
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Beitragvon ParadoX » Di 24. Sep 2019, 16:37

audi_jr hat geschrieben:Seh ich das richtig, dass der S6 ne Duplexanlage andeutet und dann nur links nen ESD hat und rechts nichts?

Wenn dem so ist, dann :stirnklatsch: Lustig, wenns im Winter kalt ist und der Auspuffqualm nur links unter dem Auto hervortritt und rechts nichts kommt......

Wie um 2000 rum als am Wörthersee die Duplexanlagen ihre Geburt feierten und viele dann erstmal rechts "testeten" ob da auch Abgase raus kamen oder nicht.

Diese Fakeblenden gibts aber schon von sehr vielen Herstellern. Z.B. hat der Skoda Octavia RS doch auch nur ovale Blenden in der Stoßstange, wo hinterhalb nen einfacher ESD mit 1 oder 2 geraden Rohren endet.

Aber ich finde, dass sowas nicht eines Audi S6 würdig ist.........erst recht nicht bei dem Preis.

Du hast nicht zufällig mal nachgeschaut welche Motoren in Europa im aktuellen "S6", nennen wir ihn mal so, angeboten werden?!?
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Links, neben dem roten Kreis sieht man übrigens den Soundgenerator damit er sich zumindest anhört wie ein Großer! *brüllbrüll*
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon 44_TR » Sa 28. Sep 2019, 19:14

Wusste jetzt nicht wohin damit - aber hier passt es auch:

Wo kommt wann welche Energie her und wieviel CO2 Ausstoß gibt es dann:
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Gruß Stefan
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon CMT » Do 3. Okt 2019, 11:56

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Demnach emittiert ein E-Auto, welches mehr als 18,9 kWh/100km verbraucht, mehr als 80mg/km NOx (EU6 Grenzwert für Diesel). Fairerweise muss man dazu sagen, dass EU6 für Diesel viele Abstufungen (Conformity Factors) hat ehe die besagten 80mg/km auch auf der Straße gelten. Der Diesel kann diesen Wert und auch die kommenden EU7-Grenzwerte durch eine bessere Abgasnachbehandlung erreichen. Beim E-Auto geht das nur über Verbrauch oder Strommix. Wenn ich mir aber ansehe, um wie wenig die NOx-Emission seit 2000 gesunken sind, dann bleibt realistisch gesehen nur der Verbrauch --> Autogröße/-gewicht reduzieren. Legt man dem Vergleich den EU6-Grenzwert (60mg/km) für Ottomotoren zugrunde, dann sieht es von den NOx-Emissionen her noch schlechter aus für das E-Auto nach deutschem Strommix. Um nicht falsch verstanden zu werden: das E-Auto ist schon jetzt sauberer wie die meisten alten alltäglichen Diesel. Aber es ist auch nicht so sauber, wie viele glauben - zumindest in Deutschland nicht.
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