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Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutzes

Allgemeines aus den Bereichen: Auto, Verkehr, Recht, Szene usw... was nicht direkt mit Audi zu tun hat.

Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon Andreas » Do 3. Okt 2019, 22:31

Der E-Antrieb ist auch nur ein Verbrenner! - ein Verbrenner von Steuergeldern!

Exakt zu dem Zeitpunkt, wo die Steuer-Fördermillionen eingeschränkt werden, wird die Industrie ihr (vermeintliches) Interesse am E-Auto schlagartig verlieren. Grund ist die schiere Unmöglichkeit, die Lade-Infrastruktur so zu installieren, daß JEDES Arbeitnehmer-Auto nachts (wenn keine Sonne scheint) aufgeladen werden könnte.

Selbst wenn dies ermöglicht würde, indem man an jeder Straße ein Umspannwerk baut - über den Bürgersteigen würde (von den darunterliegenden Stromkabeln) die Luft flimmern. Und da es dabei um Gleichstrom geht, müssen Bürger mit Herzschrittmachern auf die Straßenmitte wechseln.

Ich bin dabei, mich bei diesem Thema zu entspannen. Inzwischen dürfen sogar öffentlich wieder Gegenmeinungen zur E-Mobilität geäußert werden, was ein sicheres Zeichen dafür ist, daß der Hype sich dem Ende zuneigt.


Gruß!

Andreas
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon ACQ92 » Fr 4. Okt 2019, 07:18

Ihr gottverdammten kommunistischen Heiden*! Es gibt kein Stromversorgungsproblem, da das Netz selbst als Stromspeicher dient! Fragt mal ihre Heiligkeit Annalena von den Grünen, die erklärt euch das genau. Also, ab sofort wird hier geglaubt und keine Blasphemie mehr betrieben, sonst muß ich euch denunzieren!


Gruß Torsten 8)

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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon audi_jr » Fr 4. Okt 2019, 07:51

CMT hat geschrieben: Um nicht falsch verstanden zu werden: das E-Auto ist schon jetzt sauberer wie die meisten alten alltäglichen Diesel. Aber es ist auch nicht so sauber, wie viele glauben - zumindest in Deutschland nicht.


Würde ich so nicht unterschreiben.

Rechnet man zum Betrieb des E-Autos auch noch den entstehenden Dreck und vor allem die entstehenden Schäden für die Flora und Fauna mit ein, welche bei der Herstellung eben jenes E-Autos und vor allem des Akkus entstehen, kann der alte dreckige Diesel locker noch die Lebensdauer des neuen E-Autos fahren ohne der Umwelt mehr zu schaden als es aktuell passiert.

Und das ist das, was die wenigsten bei all der Rechnerei miteinbeziehen.

Grundsätzlich finde ich diese Umweltdebatte ja sowieso sinnlos und mal wieder nur von 12 bis Mittag gedacht.

Ja, wir sollten insgesamt etwas besser mit unserer Erde umgehen!

Aber wenn man dann die ganzen Aktivisten (die Greta lebt das ja so schön vor -> von Umweltschutz reden, aber an jedem Gipfel rund um die Welt teilnehmen und dort mit dem Flieger hinjetten :stirnklatsch: ) so hört, dann viel Spaß wenn man diese Forderungen alle von heute auf morgen umsetzt.

- 2x die Woche auf Fleisch verzichten -> kein Problem, aber wo kommt dann der ganze Salat her, den die Menschheit stattdessen essen soll?
- Atom- u. Kohlestrom weg, her mit Wind und Solar -> ich kauf schonmal den ganzen Kerzenbestand auf, wenn dann alle ab 17:00 Uhr ihren Stromer an die Steckdose hängen nach der Arbeit

Grundsätzlich, wenn man denen so zuhört, wollen die die Menschheit wieder zurück in die Steinzeit versetzen, ohne dass sie das selbst auf dem Schirm haben
Gruß Jürgen

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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon Polanski » Do 10. Okt 2019, 08:45

audi_jr hat geschrieben:
CMT hat geschrieben: Um nicht falsch verstanden zu werden: das E-Auto ist schon jetzt sauberer wie die meisten alten alltäglichen Diesel. Aber es ist auch nicht so sauber, wie viele glauben - zumindest in Deutschland nicht.


Würde ich so nicht unterschreiben.

Rechnet man zum Betrieb des E-Autos auch noch den entstehenden Dreck und vor allem die entstehenden Schäden für die Flora und Fauna mit ein, welche bei der Herstellung eben jenes E-Autos und vor allem des Akkus entstehen, kann der alte dreckige Diesel locker noch die Lebensdauer des neuen E-Autos fahren ohne der Umwelt mehr zu schaden als es aktuell passiert.

Und das ist das, was die wenigsten bei all der Rechnerei miteinbeziehen.

Grundsätzlich finde ich diese Umweltdebatte ja sowieso sinnlos und mal wieder nur von 12 bis Mittag gedacht.

Ja, wir sollten insgesamt etwas besser mit unserer Erde umgehen!

Aber wenn man dann die ganzen Aktivisten (die Greta lebt das ja so schön vor -> von Umweltschutz reden, aber an jedem Gipfel rund um die Welt teilnehmen und dort mit dem Flieger hinjetten :stirnklatsch: ) so hört, dann viel Spaß wenn man diese Forderungen alle von heute auf morgen umsetzt.

- 2x die Woche auf Fleisch verzichten -> kein Problem, aber wo kommt dann der ganze Salat her, den die Menschheit stattdessen essen soll?
- Atom- u. Kohlestrom weg, her mit Wind und Solar -> ich kauf schonmal den ganzen Kerzenbestand auf, wenn dann alle ab 17:00 Uhr ihren Stromer an die Steckdose hängen nach der Arbeit

Grundsätzlich, wenn man denen so zuhört, wollen die die Menschheit wieder zurück in die Steinzeit versetzen, ohne dass sie das selbst auf dem Schirm haben


Genau so schaut es aus.

Man kann doch nicht das Rad auf einmal auf "0" zurückdrehen. ein bisschen mehr Verständnis für den Gesamtzusammenhang würde ich mir schon wünschen.

Gruß

Thomas
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon Jan867 » Do 10. Okt 2019, 13:07

Man kann doch nicht das Rad auf einmal auf "0" zurückdrehen. ein bisschen mehr Verständnis für den Gesamtzusammenhang würde ich mir schon wünschen.

nicht? Naja, wenn es denn so eintritt, wie von den Klimaonkelz prophezeit, dreht die Natur das Rad auf null zurück, und das dann ziemlich endgültig. Entweder wie in den apokalyptischen Hollywoodfilmchen, vermutlich nicht so schnell, aber mit dem gleichen Ergebnis, oder aber so: Zuerst versiegt der Golfstrom im Atlantik, dann gibt es im Winter endlich mal wieder Schneeberge bei -40°, und im Sommer Hitze bei +40°.

Ein optimales Wetterchen für die Afrikaner (zumindest im Sommer), denn wenn die Wüsten sich weiter ausbreiten, werden 100.000.000 Menschen nach Europa wollen. Da wird dann auch nicht mehr über den Schießbefehl an der Mauer diskutiert werden.

Naja, und Greta ist eben das Klimagewissen. Sie weint, schimpft, flucht vor laufender Kamera, einfach geil, gut inszeniert. Die Kiddies hat sie damit auf ihrer Seite. Und die Alten finden das gut, daß ihre Kiddies sich in einer ziemlich emotionslosen Zeit politisch engagieren. Also wird der Hype so schnell nicht abflachen, zumindest so lange nicht, bis wir mal wieder 2 Winter nacheinander in D erhalten, die sich auch so nennen können.

Und bis dahin können wir darauf warten, daß die Marken plötzlich und unverhofft ein akkuähnliches Gerät aus dem Hut zaubern, der die meisten Probs löst. Keine Angst, das wird kommen. Verbrenner wird es dann nur noch als Oldie geben...
Grüße
Jan
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon Opaauto » Do 10. Okt 2019, 20:21

Lesenswert...

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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon scotty10 » Do 17. Okt 2019, 01:26

Nabend,

"...Man kann doch nicht das Rad auf einmal auf "0" zurückdrehen..."
Das mit Sicherheit nicht - da stimme ich zu.
Das kann SO auch nicht funktionieren.
Man möge sich bitte mal im eigenen Umfeld umsehen ! ;)
(ich persönlich stelle mich da nicht aussen vor)
Aber...
Grundsätzlich, wenn man denen so zuhört, wollen die die Menschheit wieder zurück in die Steinzeit versetzen, ohne dass sie das selbst auf dem Schirm haben
Joo - Stimmt auch.
Es ist immer wieder "das alte Lied":
"Wasser predigen und Wein trinken."
Man kann sich ja als Umwelt-Aktivist aktiv engagieren und auch "vermeintlich" ökologisch handeln.
Soweit alles ok.
Aber was nützt das, wenn z.B. der Boden der Terrasse trotzdem aus teuer importiertem Bangkirai-Tropenholz besteht ???
Da ist dann jeder Protest zwecks "Verbot wegen Abholzung der Regenwälder" auch absolut unsinnig. :roll:

Aber um beim Thema zu bleiben :
"Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutzes"

Ich kann mich noch an Werbung für Autos erinnern, da war der Punkt Luftwiderstand - sprich Cw-Wert - hochaktuell.

In heutiger Zeit
- da ja ALLE (!!!) so unheimlich groß auf Öko (!!!) usw. machen und tun -
wird darüber gar nicht mehr gesprochen bzw. sowas erwähnt !!!
Und besonders dann,
wenn es um - (Ach - wie ich dieses unsinnige Wort liebe !!!) - Nachaltigkeit gehen soll.
:D :D :D
Da werden dann von den Auto-Verkäufern fahrende ca. 2 Tonnen "Schrank-Wände" als besonders sparsam angepriesen und verkauft.
(weil die Verkäufer ja nicht nach umweltschonend und verbrauchsarm bezahlt werden,
sondern deren Provision sich - anteilig - nach Wert des verkauften Autos richtet)

("Scheißegal !!! - Der/Die Kunde(n) haben Geld !!! - Dann verkauf ich eben die teuerste SUV-Karre !!!)
Und der (unwissend gehaltene) Kunde lässt sich dieses Auto "aufschwatzen".
*tztztz*

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Gruss Scotty

Freiheit für die Brennräume !
Weg mit Ruß und Ölkohle !
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Re: Untergang der Automobilkultur - im Namen des Klimaschutz

Beitragvon Jan867 » Do 17. Okt 2019, 13:15

Aber was nützt das, wenn z.B. der Boden der Terrasse trotzdem aus teuer importiertem Bangkirai-Tropenholz besteht ???
Da ist dann jeder Protest zwecks "Verbot wegen Abholzung der Regenwälder" auch absolut unsinnig.

wenn sie es wenigstens abholzen würden, gut, aber sie verbrennen es ja, weil Tropenholz geächtet ist.

Es geht auch gar nicht darum sein unreines Gewissen zu besänftigen, indem man mit dem Finger auf Andere zeigt, die es auch nicht besser machen oder noch schlimmer sind, sondern um die Leute zu sensibilisieren, daß es so nicht weiter gehen kann.

Sollte keine Alternative zur fossilen Verbrennung gefunden werden, wird das Leben so wie gewohnt weitergehen. Kaum jemand wird seinen Luxus oder Hobbys aufgeben, um das Klima zu retten. Irgendwann versaufen, verbrennen oder verhungern wir dann alle, aber wir haben es wenigstens kommen sehen.

Oder auch nicht, weil sich 95 % aller Klimaforscher geirrt haben... :mrgreen:
Grüße
Jan
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