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[Typ89] Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

(LM-) Räder / Reifen / Fahrwerk / Federn / Dämpfer / Lenkung / TÜV & ABE hierzu / usw...

Moderator: quattro-sa

Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon 5-ender » Do 13. Jun 2019, 18:18

Danke Andreas, ich habe mir mal ein paar Polyboots bestellt,
mal gucken, wie das funktioniert.
Die Stäbe habe ich übrigens jeweis 3x in der Länge verschweißt.
Derzeit ist wieder der (wohl doch noch stabile) krumme Stab verbaut,
da es noch einige Tage dauert, bis ich mein Teilekonvolut vom Sand-
strahlen abhole und dann alles, incl. Panhardstab, zum Verzinker geht.
Bis dahin alles vorbereiten, zum 6-Gangumbau, eines meiner A2. Da
muste auch noch eine Schaltseilaufnahme geschweißt werden.

MfG
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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon Andreas » Do 13. Jun 2019, 19:17

So - ich hab die Dinger gefunden!

Sie heißen RELS12 und sind vom Hersteller FLURO.
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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon 5-ender » Fr 19. Jul 2019, 12:34

Mein neuer Handmade-Panhardstab ist nun endgültig unter dem Auto.
Die Einstellerei hat etwas gedauert, weil er für jede Probeeinstellung,
einseitig gelöst werden musste, Auto runter, Auto wieder hoch, auf der
Hebebühne. In der endgültigen Einstellung lies er sich übrigens völlig
spannungsfrei montieren.
Eine Abdeckung, für die Uniballlager gibt es allerdings keine, weil sich
die Polyboots auch nicht als altagstauglich erwiesen haben. Muss halt in
Zukunft regelmäßig abgeschmiert werden, um übermäßigen Verschleiß,
durch Verschmutzung, vorzubeugen. Gefahren bin ich seither allerdings
noch keinen Meter. Irgendwie ist das Auto ein Stehzeug's...

MfG Chris
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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon Andreas » So 28. Jul 2019, 20:45

Hallo Chris,

danke für den Bericht zur Lage!

Die Einstellerei... wenn man für jedes Streckenprofil neu einstellen müßte, wäre das schon schwierig :D

Aber es muß ja nur einmal gemacht werden. Ich messe, wenn das Auto vernünftig steht, einfach die Abstände des Rades zum Radlauf. Die Differenz zwischen links und rechts teilt man durch 2 und verstellt um diesen Wert den Panhardstab. Ich hatte ja geschrieben, eine halbe Umdrehung sollte 0,6 bis 0,7 mm bewirken. Den exacten Wert, auf drei Stellen hinter dem Komma, habe ich natürlich gerechnet, aber wo das jetzt liegt... vermutlich in meinen CAD-Dateien :lol:

Nach den Berichten meiner Freunde, die den Panhard von mir fahren, sollte das Auto hinten sehr exakt geführt sein und ein sichereres Gefühl bewirken (was ja auch von der deutlich erhöhten Belastbarkeit berechtigt ist). Im Anhängerbetrieb merkt man das auch deutlich.

Berichte mal, wenn du die ersten Kilometer Slalom hinter dir hast :mrgreen:


Gruß,
Andreas
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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon 5-ender » Mi 31. Jul 2019, 11:25

Hi Andreas,
das Auto hat ein Problem: irgendwie ist das Stehzeug's...
Ich bin noch keine 10m gefahren, seit der Panhardstab ver-
baut ist! Irgendwie hat mein A2 priorität: Die letzten zwei
Wochen habe ich da eine neue HA aufgebaut und gleichzeitig
auf Scheibenbremse (G41) aufgerüstet.
Seit gestern sind wir erstmal zwei Wochen in Norden/Norddeich,
danach steht der 6-Gangumbau bei meinem A2 an.
Mir wird also nich langweilig :mrgreen:
Das Grillwochenende an der Fuldaschleife kommt ja auch noch 8)

MfG Chris
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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon 5-ender » Sa 24. Aug 2019, 08:39

Gestern bin ich die das erste mal gefahren :mrgreen:
Da ist auf der HA nichts mehr, was seitlich nachgeben tut 8O .
Was für ein krasser, aber geiler, Scheiß :sensationell:
Ein solches, neutrales, Einlenkverhalten habe ich bisher bei
keinem Fahrzeug erlebt.

MfG Chris
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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon audiavus » So 25. Aug 2019, 14:48

hm, das würd ich jetzt gern mal "erfühlen", bzw muss mal gucken ob man sowas für den C4 au bauen könnte :mrgreen:
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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon kai 1 » So 25. Aug 2019, 23:36

hallo

für`n C4 wäre eher sowas sinnvoll

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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon ACQ92 » Mo 26. Aug 2019, 08:57

Der C4 hat doch dieselbe Wells-Fargo-Achse wie der Typ89. War glaube der letzte Audi mit dieser Technik, danach hat man mal begonnen, FAHRWERKE zu bauen *ggg*.

Von daher wäre dieses Wattgestänge für beide Autos wohl das Beste, weil gleiche Technik. Nur wie du diese Konstruktion, entstanden in der heimischen Garage, dem TÜV begreiflich machen kannst, wird wohl lustig werden. Bei dem modifiziertem Panhard hat man zwar auch ein selbstgemachtes Teil unter'm Auto, was GENAU GENOMMEN abnahmetechnisch Probleme machen kann, aber das wird zu 90% Niemandem auffallen. Wenn du jetzt aber anfängst, dort eine ganz andere Konstruktion zu installieren, DAS dürfte sehr wohl auffallen...


@Chris:
Kein Wunder hast du jetzt ein viel direkteres Fahrverhalten: Der Ar*** schwankt jetzt nicht mehr so. Und es gilt ja der Grundsatz: Die Vorderachse lenkt, die Hinterachse führt! Deswegen haben sich Vierradlenkungen nie durchsetzen können, weil der Konstruktionsaufwand eine Lenkachse auch exakt führen zu lassen ist im Verhältnis zum gewonnen Vorteil nicht gerade günstig.


Gruß Torsten
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Re: Einstellbarer Panhardstab für Typ89?

Beitragvon Andreas » Mo 26. Aug 2019, 09:31

Hui,

das ist in dem Link aber eine arg verkürzte Darstellung! So darf man das eigentlich nicht veröffentlichen.

Das Wattgestänge funktioniert gut bei linearer Einfederung der Achse, wie es (aber auch nur annähernd) bei Blattfedern der Fall ist. Unsere Achsen bis incl. B3 hängen aber an Längslenkern (auch C4) und federn deswegen, von der Seite betrachtet, auf einem Kreisbogen ein.

Das bogenförmige Einfedern bewirkt natürlich immer eine Radstandsänderung, egal ob mit Dreieckslenker oder Panhardstab. Die Ausführung unseres Panhardstabes kann man als halbierten Dreieckslenker ansehen. Solange der Dreieckslenker an der Karosse so gelagert ist, daß er um die gleiche Achse wie die Längslenker schwenkt, gibt es keine Probleme. Und auch beim Panhard gibt es keinerlei Versatz! Man muß ihn eben so genial anordnen, wie Audi es getan hat.

Beim C4 könnte man zwar die Gummilager am Panhard durch Gelenkköpfe ersetzen, das brächte mehr Präzision. Aber der Seitenversatz würde bleiben.

Es lohnt sich, mal genau hinzuschauen, wenn man das Auto mit der Bühne anhebt. Beim B1-B3 gibt es keinen Seitenversatz, wohl aber eine Längsbewegung der Achse. Darum sollte man immer die Handbremse lösen - um Auto und Bühne vor Verspannung zu schützen.


Andreas ;)
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