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[Typ89 AAH] Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Karosse / Blech / Lack / Dächer / Scheiben / Stangen / Schürzen / Spoiler / usw...

[Typ89 AAH] Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon RivaDynamite » So 15. Sep 2019, 23:03

Moin,

eigentlich wollte ich nur mal schnell unter mein Auto schauen, da diesen Monat wieder Tüv ansteht.

Von unten habe ich dann etwas vermutlich oberflächlichen Rost unterm Reserverad rund um den Stopfen gesehen. Etwas dagegen gedrückt mit dem Finger, und siehe da - der Unterbodenschutz war komplett unterwandert und schon war ein Loch im Boden. Der Rost kommt wohl von oben, werde mich mal nach Wassereintrittsstellen umsehen...
Siehe Foto...

IMG_3441.jpg


Für den Tüv (ich musste mich heute belehren lassen, dass das so nix wird mit HU) wird das ganze nun aus Zeitgründen erstmal minimal zugespachtelt, dann wird der Wagen eingewintert und nächstes Jahr wird das ganze dann fachgerecht instandgesetzt.

Jetzt ist nur die Frage: Was ist fachgerecht? Ich musste mich bisher mit dem Thema nie beschäftigen. Ich überlege daher, ob ich das selbst mache, oder vom Profi machen lasse...

Es sind überm Auspuff auch weitere, wirklich oberflächliche Roststellen zu erkennen - auch da müsste ich ein wenig Vorsorge betreiben.

Wie sind da Eure Erfahrungen, habt ihr Tips?
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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon Opaauto » So 15. Sep 2019, 23:21

Von unten ist das Drama erst sehr spät zu sehen. Ich bin beim B3 dauerhaft ohne Reserverad gefahren, einerseits wegen des deutlich größeren Kofferraumvolumens, hauptsächlich aber, um Wasser in der Mulde wegwischen zu können. Das ist ein oder besser das bekannte B3-Rostproblem.

Wassereintritt erfolgt u.a. über die Zwangsentlüftung in der linken Schottwand, über undichte Kofferraumdichtungen, über die Stabantenne und über die Rückleuchten.

Nimm erst mal die Matte hoch und guck, ob der Rostschaden von oben nicht schon sehr großflächig ist.
Zu spachteln gibt es da nichts, das rostige Blech muss rausgetrennt werden und idealerweise schweißt man ein Reparaturblech stumpf ein. Überlappungen führen nur dazu, dass Du in zwei, drei Jahren das nächste Loch produzierst. Korrosion an tragenden Teilen ist mit und ohne Spachtel ein (mindestens) erheblicher Mangel.

Meiner Meinung nach ist der geschlossene Gummistopfen (der auf Deinem Bild fehlt) auch eine Verschlimmbesserung, da sollte ein Stopfen mit offenem Ablaufschlauch rein.
Mit schmuddeligen Fingern grüßend,
Micha

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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon kai 1 » Mo 16. Sep 2019, 01:33

hallo

tragendes teil ist das zwar nicht direkt weil wirkliche struktur hat der kofferraum beim typ 89 nicht wirklich

aber zuspachtel kannst gleich wieder vergessen , wenn du es fürn tüv jetzt "funktionell" haben willst würde ich probieren ob man das rostloch jetzt noch etwas so nachbearbeiten kann das man nen gummistopfen da einsetzen kann > so nen blindstopfen wie er in der spritzwand vorn drinn ist für kabeldurchführung ,den rost weg schleifen

oder du packst gleich die blechnähmaschiene aus , so groß ist die stelle ja auch nicht , das ist in paar stunden sauber durch

Mfg Kai
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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon RivaDynamite » Mo 16. Sep 2019, 08:18

Danke schonmal für die Hinweise. Wie würdet ihr vorgehen?

Jetzzt Gummistopfen rein für Tüv, dann im Frühjahr ordentlich raustrennen und ein Blech einschweißen. Dabei gleich die Abgasanlage mit sämtlichen Schutzblechen drunter raus, darunter auch alles was schlecht ist schön blank machen.

Aber dann...? Wie wieder nen Lackaufbau angehen, damit das nicht wieder von vorne losgeht?
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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon kai 1 » Mo 16. Sep 2019, 13:31

hallo

auf das neue blech : grundierung > farbe > usb

Mfg Kai
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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon RivaDynamite » Mo 16. Sep 2019, 16:08

kai 1 hat geschrieben:hallo

auf das neue blech : grundierung > farbe > usb

Mfg Kai



Sorry, dass ich nochmal so blöd fragen muss, bin auf dem Gebiet aber absoluter Neuling: Hast du evtl konkrete Produktvorschläge, die ich verwenden kann?
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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon 44_TR » Mo 16. Sep 2019, 18:18

Hallo Dennis,

1. Das Hitzeschutzblech abbauen.
2. Mit einem Stechbeitel den groben Unterbodenschutz um den Rost herum entfernen - der Rostbereich geht auch unter dem Unterbodenschutz weiter.
3. Mit Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar. Bitte registriere Dich oder logge Dich ein. den kompletten Bereich entrosten.
4. Den durchgerosteten Teil etwas größer herausschneiden, so dass man wieder im "gesunden" Material schweißen kann.
5. Mit Klebeband und Pappe den Bereich abformen und ein geeignetes Blech formen.
6. Das Blechstück passend einsetzen und auf Stoß einsetzen. (Dann gibt es keinen Zwischenraum in dem sich wieder Rost sammeln kann. Überlappend ist zwar einfacher, aber auch anfälliger...)
7. Im Pilgernaht-Schweißverfahren das Blechstück einsetzen (Schweißpunkte im Abstand von mehreren Zentimetern setzen und dann immer enger bis man Punkt an Punkt ist - dadurch verzieht sich das Blech nicht.
8. Mittels Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar. Bitte registriere Dich oder logge Dich ein. vorsichtig die Schweißstelle glätten, ohne das Blech auszuglühen oder "durch" zu schleifen.
In dem Bereich bietet sich auch eine Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar. Bitte registriere Dich oder logge Dich ein. an.

Danach das Ganze dann mittels Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar. Bitte registriere Dich oder logge Dich ein. versiegeln.

Danach einen guten Steinnschlagschutz drüber und das hält für einige Jahre...

Gruß Stefan
44_TR

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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon RivaDynamite » Mo 16. Sep 2019, 22:46

Danke Stefan,

ich wollte mir eigtl eine Grobschleifscheibe ("Negerkeks") zulegen anstelle von Stechbeitel und Sandstrahlpistole, was spricht dagegen?

Wie groß sollte ich das Blech raustrennen bei dem ca 1.5cm langen loch - 3-4cm oder eher 10-15?

Reparaturblech: 1mm stärke, oder was nimmt man da?

Und: anstelle der Epoxygrundierung habe ich auch schon von Brantho Korrux als Empfehlung bzw Rostvorsorge gehört - was spricht dagegen?
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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon kai 1 » Di 17. Sep 2019, 13:54

hallo

der rost muss eben weg , wie ist dir überlassen

gesundes blech solltest da haben grösser muss das zu verschliessende loch nicht sein

brantho geht auch , das 3 in 1 , gibt auch leute die haben schon mit hammerit sowas zugepinselt

wenn das fertig geschweisst ist , kann man auch die stellen noch mal mit phosphorsäure behandeln

Mfg Kai
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Re: Durchrostung Reserveradmulde ausbessern

Beitragvon b300 » Mi 18. Sep 2019, 07:57

Hallo RivaDynamite

Der Nachteil bei einer deiner geplanten Rostentfernung ist, dass leider auch gutes Material dabei abgetragen wird. Möchte man die Rostporigkeit vollständig entfernen, dann kann das Blech schon recht dünn werden. Für eventuelle Schweißarbeiten an solchen Stellen dann eher ungünstig. Ich habe mir für solche Zwecke auch eine Sandstrahlpistole mit Strahlgutrückgewinnung angeschafft. Das Strahlmittel, welches ich verwende, schafft echt klasse Ergebnisse.

Gruß
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